heimat, fremde heimat…
16.03.2012

Villa Erotica lese ich an der Hausmauer eines offensichtlich alten und herabgekommenen Laufhauses irgendwo in mitten der ländlichen Gegend der Südsteiermark. Ich sitze im EC Polonia der Österreichischen Bundesbahnen und bin am Weg in die Heimat. Einen Ort, welchen ich erst seit wenigen Wochen Heimat nennen kann und darf. 1,7 Millionen Nachbarn, hohe Häuser, Kebapbudendschungel und nicht zu vergessen der Wind. Wien.

Mitte Januar war es soweit. Ich bin in die Bundeshauptstadt verzogen. Dort nenne ich 38 Quadratmeter mein Zuhause. Es war von Tag 0 an ein ungewohntes Gefühl nun komplett selbstständig zu leben. Man kennt zwar das Gefühl, wenn man mal alleine Zuhause ist, wenn die Eltern mal verreisen. Aber wenn man Tag ein Tag aus nun dieses Gefühl hat ist das schon was komplett Neues. Vor allem für einen jungen Menschen wie mich.

Meine “alte” Heimat, Kärnten, hinter mir zu lassen war natürlich mit einer gewissen Wehmut verbunden. Auch wenn viele Freunde und Bekannte in Wien leben oder studieren, musste ich einen Teil meiner aller besten Kumpaninnen und Kumpanen verlassen. Die Verwandten und Bekannten und nicht zuletzt die unvergleichbare Naturschönheit. Was mir definitiv nicht abgeht, sind alle politischen und gewisse gesellschaftlichen Gepflogenheiten.

Nachdem ich meine trauten 38 Quadratmeter nun personalisiert und möbliert habe, begann ich erst zu realisieren, dass ich nun Wiener bin und auch hier wohne. Einer von 1,7 Millionen. Da kennt nicht jeder jeden. Einerseits eine Vorstellung die mir nicht unbedingt missfällt aber trotzdem ein ungewöhnliches Gefühl. Wenn ich einst durch Klagenfurts Straßen spaziert bin, konnte es schon passieren, dass ich das eine oder andere bekannte Gesicht gesehen habe. Nun sitze ich in verschiedensten Straßenbahnen und sehe täglich neue Gesichter. So kommt es mir zumindest vor.

Die ersten Tage und Wochen waren geprägt von neuen Eindrücken und gewissen Regeln, die man in Wien verinnerlichen sollte, damit man sich nicht gleich unbeliebt macht. Ein Klassiker war das Rechts stehen auf Rolltreppen. War mir natrülich schon vor meinem Umzug nach Wien bekannt. Trotzdem vergisst man das hin und wieder. Da kommt es schon vor, dass man ein “Heast bist ogrennt!” oder “Hau di auft Seidn, wonnst ned weida gehst!” zu hören bekommt.

Bleiben wir gleich beim Thema Öffis. Was das betrifft ist Wien einfach unschlagbar. Man braucht in dieser Stadt überhaupt kein Auto. Egal in welchen Winkel der Stadt man will, es fährt entweder die U-, Straßenbahn oder ein Bus dorthin. Meine Angst, dass ich mich in der Großstadt und im Netz der Wiener Linien nicht auskennen werde, hat sich überhaupt nicht verwirklicht. Alles ist überschaubar und man kommt mit fast allen Linien im 2-5 Minutentakt voran. Im Vergleich zu Klagenfurt, eine Verbesserung um mehr als 100%. Damals hab ich mich noch geärgert, wenn ich auf 30 Minuten auf den Bus warten musste. Mittlerweile bin ich schon soweit, dass ich mich in der U-Bahn Station ärgere, wenn ich 5 Minuten auf die nächste Bahn warte.

Wenn wir schon beim Thema ärgern sind. Nicht nur für die unzähligen Kaffeehäuser, Beisln und das gute alte Riesenrad ist Wien bekannt. Eines was mir fast tagtäglich auf den Straßen, im Geschäft oder Anderswo auffällt, ist das typische Wiener Granteln. Ob über Leute, die Politik oder ganz banale Dinge des Alltags. Wie alles andere muss man sich in der Bundeshauptstadt auch das angewöhnen, um nicht als ganz “Ogschodert” durchzugehen.

Nun sitze ich mittlerweile wieder in meinem Wohnzimmer in Ottakring. Nachdem ich meine neue Heimat und mein Grätzel besser kennen und mittlerweile schon etwas lieben gelernt habe, muss ich mich wieder auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Schließlich bin ich nicht zum Spaß haben in Wien. Die Stadt bietet wunderbare Berufs- und Weiterbildungsmöglichkeiten die es zu nutzen gilt. Viele namhafte Medienbetriebe haben ihren Sitz in Wien, was für Journalisten wie mich ein wahres Mekka ist.

Abschließend möchte ich nochmal alle in meiner ehemaligen Heimat Kärnten grüßen und gleichzeitig einen Selbstmörder zitieren: “Passts mir ja gut auf mein Kärnten auf…!”

Bis dann! Tschüssie!

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vorsätze – so geht’s weiter…
01.01.2012

01.01.2012 und die Welt steht ja immer noch. Irgendwie bin ich ja schon enttäuscht. Was solls. The Show must go one. Offensichtlich zumindest. Zuerst mal euch allen da draußen ein gesundes und erfolgreiches 2012. Ich hoffe ihr seid mehr oder weniger gut und halbwegs katerfrei in das neue Jahr gerasselt.
Wie im letzten Beitrag vor einigen Tagen (noch im vergangen Jahr) versprochen, gibt es pünktlich zum Jahreswechsel meine persönlichen Vorsätze. Außerdem nehme ich meine gute alte Vorsatzliste und streiche, was im vergangen Jahr erfüllt wurde. genug der langen Worte, ich schreite gleich beinhart zur Tat:

Vorsatzliste (2011):

- 2-3 Kilo abnehmen (Erfüllt. Im Grunde habe ich durch meine Arbeit im Sicherheitsdienst etwas abgespeckt.)
- Audio Equipment kaufen (Teilweise erfüllt. Habe ein neues Mikrofon und neue Kopfhörer. Außerdem ein Aufnahmegerät. Leider ist im Laufe des Jahres mein Mischpult kaputt geworden.)
- gesünder Leben
- nach Wien ziehen (Teilweise erfüllt. Habe es zwar geschafft in den letzten Wochen des alten Jahres eine Wohnung anzumieten. Komplett eingezogen bin ich aber noch nicht. Mehr dazu in den kommenden Tagen.)
- in Wien studieren (Nicht erfüllt. Da ich nach meiner Absage auf der FH beschlossen habe den Rest des Jahres zu arbeiten.)
- den Führerschein erhalten (Erfüllt. Seit 27.01.2011 stolzer Führerscheinbesitzer und mehr als 1ok kM im alten Jahr gemacht.) 
– ein Auto kaufen (Nicht erfüllt. Ist aber  hinfällig geworden, da ich in Wien mit den Öffis gut zurecht kommen werde.)
– erstes Geld verdienen (Erfüllt. Durch meinen Job als Portier konnte ich mir gutes Geld ansparen und verdienen.)

Effektiv kann ich nur 3 Vorsätze streichen. Natürlich werden die nicht oder nur teilweise erfüllten Vorsätze in die neue Liste mitaufgenommen. Bis auf den Autokauf. Nichts desto trotz bin ich aber mit dem vergangen Jahr ganz zufrieden gewesen. Vor allem konnte ich viel Lebenserfahrung sammeln.
Und so sieht nun die Vorsatzliste für das neue Jahr aus:


Vorsatzliste (2012):

- Audio Equipment weiter aufstocken
- gesünder Leben
- endgültig nach Wien ziehen und dort eigenständig leben
- meine Wohnung einrichten
- in Wien studieren
- im journalistischen Bereich Erfahrungen sammeln
- öfters bloggen als im Vorjahr

Das wären die ersten paar Vorsätze die mir im laufe des Tages eingefallen sind. Ich denke das ich es dieses Jahr schaffe alle Punkt in angriff zu nehmen und sie kommendes Jahr um die selbe Zeit guten Gewissens zu streichen. Wenn auch Ihr ein paar gute Vorsätze für das neue Jahr habt, dann lasst sie mich in den Kommentaren wissen. Vielleicht habt ihr ja sogar einen Vorsatz für mich. Abschließend wünsche ich euch wie immer ein



PROSIT 2012

Bis dann! Tschüssie!

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berlin calling…
26.12.2011

Noch sitze ich in meinem Zimmer und höre ein paar Lieder aus dem Indie-Radio von Spotify. 13:52. Der Koffer steht hinter mir und am Bett liegt verschlossen und abreisebereit mein Handgepäcktäschchen. Spätestens jetzt sollte klar sein was ich vor habe. In knapp 3 Stunden bin ich über den Wolken unterwegs nach Berlin, via Köln. Was ich dort mache?
Wer meinen Blog schon länger als 2 Wochen kennt, weis vielleicht, dass ich öfters meinen Kumpel Peter in Germanien besuchen gehe. Und wer meinen Blog ganz aufmerksam liest fragt sich sicher, wieso nach Berlin? Peter wohnt doch in Dresden?!?
Falsch! Nicht mehr. Der gute Herr wohnt seit zirka einem Jahr in der deutschen Hauptstadt und studiert so vor sich hin. Und da wir uns seit Januar 2011 nicht mehr getroffen haben, wirds mal wieder Zeit das wir uns sehen. Ursprünglich, wollte ich schon Mitte August nach Berlin. Doch leider machte mir damals die Arbeit einen Strich durch die Rechnung. Den konnte sie mir diesmal nicht machen. Die Gründe dafür gibt es in einem meiner nächsten Blogeinträge.
In Berlin bleibe ich bis 07.01.2012. Deshalb schick ich euch schon jetzt ein kollektives und frühes “Prosit Neujahr”. Aaaaber meine gute alte Rückschau auf die Vorsätze ’11 gibt es wie gewohnt dann zum 01.01.12. Bis dahin stay tuned.

Bis dann! Tschüssie!

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hauben-küche meets schatelmenü…
23.11.2011

Der neuste Gag aus der Marketingabteilung des Fast-Food Giganten “McDonalds” preist seit einigen Tagen nun die sognannte  Hauben-Küche an. Auch der TV-Werbespot zeigt den Sehern eine Umwandlung vom “Schachtelwirten” zum Nobelrestaurant mit Empfangsdamen, Kellnern und einem Aufgebot an Haubenköchen unter der Leitung von Toni Mörwald. Nicht zu vergessen die in majestätischen Bildern zubereiteten Burger, welche im Spot sogar mit Messer und Gabel gereicht werden. Dem medial 1-A aufbereitetem Ruf von augenscheinlich exzellenter Hauben-Küche beim Fast-Fooder mit dem großen “M”, bin ich als allgemeiner Schlemmer mit großen Erwartungen gefolgt. Mein Vater hatte Geburtstag und so dachten wir uns, wir könnten das Geburtstags Dine beim Amerikaner zu uns nehmen.
Doch schon beim öffnen der Eingangstür hatte ich kein all zu gutes Gefühl mehr. Kein Portier öffnete. Nichts desto trotz war noch immer die Hoffnung auf einem Empfangsdame gewahrt. Leider hat auch die nächste Enttäuschung nicht lange auf sich warten lassen. Anstatt einer gut gekleideten, höfflichen Empfangsdame erwartet mich nach der 2. selbstgeöffneten Eingangstüre nur ein gelbes Schild mit der Aufschrift ”Vorsicht, Rutschgefahr”. Hinter dem Schild, eine den Wischmop schwingende, etwas grimmige Reinigungsdame, welche kurze Zeit nachdem ich über den frisch gewischten Boden gelaufen bin, mir einen wie nach einem Fluch klingenden Satz hinterher murmelte. Auch das Mobiliar war unverändert und erstrahlte im klassisch jugendlichen McDonalds-Stil. Von Kellnern fehlte ebenso jede Spur.
Der letzte Hoffnungsschimmer hing nur mehr am Essen. Deutlich irritiert setzten wir unseren Weg durch das vermeintliche Haubenlokal fort.  Bis hin zum Bestelltresen, wo wir mit einem ziemlich gelangweiltem und äußerst genervtem ”Halli Hallo” begrüßt wurden. Die begrüßenden Worte entstammten dem Mundwerk eines jungen Burschen mit wild zerzauster Minipli-Frisur, welche stark an Atze Schröder erinnerte. Meine Blicke zogen kurz über die Werbetafel, hinter der Atze Schröder Frisur vorbei, um zu entscheiden welchen kulinarischen Burgerhochgenuss ich mir gönne. Als ich dann meine Bestellung dem Burschen im schweißgetränktem Poloshirt übermittelte stieg die Spannung. Haltet Ronald in dieser Hinsicht sein Hauben-Küchen Versprechen, von einem exklusiven Burger auf lieblichen Marmortellern und Besteck? Die Minuten des Wartens wurden immer unerträglicher. Es zischte und piepte aus dem Kochbereich vor mir. Und als es dann soweit war, rollte leider nur ein in einem kleinen Schächtelchen verpackter Mc Tafelschmaus über die metallerne Rampe der Wahrheit. Dazu der klassisch unluxuriöse Pappbecher, lieblos befüllt mit einem gepunchten Sprudelgetränk und als Beilage in Fett ersäufte und mit Salz überhäufte Pommes.
Mit einem Tablet voller Schachteln ging es in Richtung Tisch. Deutlich enttäuscht biss ich in den Burger. Bis auf einen etwas anderen Geschmack der Soße erinnerte der gewählte Burger geschmacklich stark an den Big Mac. Somit blieb auch die große Haubenküchen-Überraschung aus.
Natürlich war es klar, dass mich an diesem Abend keine große Überraschung erwarten wird. Trotzdem finde ich es sehr gewagt eine Fast-Food Kette als Nobelrestaurant zu präsentieren. Interessant finde ich, dass sich ein Haubenkoch wie Toni Mörwald als Gesicht für solch eine Kampagne hergibt. Doch bekanntlich haben wir Menschen alle unseren Preis. Meinungen seiner Kollegen würden mich durchaus interessieren.

Bis dann! Tschüssie!

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stilles jubiläum…
13.11.2011

Ganz schön still ist es in den letzten Monaten rund um meinen Blog geworden. Die Gründe dafür stehen 2 Blogeinträge tiefer. Auf meine Inaktivität will ich in diesem Beitrag grundsätzlich nicht eingehen. Viel wichtiger ist das heutige Datum für meinen etwas eingestaubten aber dennoch weiterhin mit Liebe erhaltenen Blog. Auf den Tag genau vor 3 Jahren fiel der Startschuss für diese gefüllte Lücke im Web 2.0. In den vergangenen 3 Jahren kann ich auf ein erfülltes Bloggerleben zurückschauen und gleichzeitig ein bisschen stolz auf mich sein. Es gibt nicht viele von meiner Sorte, die es in dieser Sphäre so lange aushalten. Vor allem war ich immer ein sehr genügsamer Schreiberling. Meine Beiträge haben nie große und hohe Wellen geschlagen. Ich habe mich aber auch nicht darum gekümmert.  Mir war es immer wichtig das die Leute von alleine hierher finden. Wenn es ihnen gefällt kommen sie wieder, wenn nicht, waren es vielleicht 3 weitere Sekunden die sie beim durchstöbern des WWW auf einem Blog verbracht haben.
Trotzdem kann ich behaupten, dass ich mit meinen Internetaktivitäten und somit auch mit meinem Blog in der Kronen Zeitung erschienen bin. Für mehr, als die Krone hat es leider bisher nicht gereicht aber mit knapp 2,8 Mio. Lesern ist das dennoch nicht ganz außer Acht zu lassen.
Neulich habe ich mich in meinem Blog schmökernd erwischt. Auch für mich ist es immer wieder toll die alten Beiträge zu lesen. Zu sehen was mich vor 2 oder gar 3 Jahren bewegt hat. Worüber ich geschrieben habe und wie ich darüber geschrieben habe. Mein Schreibstil hat sich Gott sei Dank in den letzten 3 Jahren auf jeden Fall verbessert. In puncto Wortschatz hat sich auch was getan. Hoffe ich zumindest.
Mein Blog war durch die Zeit nie wie ein Tagebuch für mich. Ich habe zwar regelmäßig über Erlebnisse und alltägliche Dinge berichtet, nichts desto weder wollte ich mit meinem Blog auch gewisser maßen Informieren. Über neue Dinge, Webseiten, Veranstaltungen und mehr. Des Weiteren wollte ich jungen Menschen, im Zuge meiner Beiträge über die Musterung, Strafen, den Führerschein und viele nicht-alltägliche Ereignisse, ein klein wenig die, “Wie funktioniert das Leben als junger Mensch?” Frage beantworten.
Die letzten 3 Jahre vergingen wie im Flug. Wer gehofft hat, dass ich jetzt einen Abschiedsbrief hinterlasse und mich aus der Szene vertschüsse, der hofft umsonst. Zwar bin ich derzeit nicht so aktiv wie vor 3 Jahren aber ich bleibe euch da Draußen weiterhin erhalten. Ich werde mich bemühen, euch nicht mehr so wortkarg hinzuhalten im laufe der nächsten Monate. Eins verspreche ich euch schon heute. Die kommenden 3 Jahre wird es auch hier wieder einiges zu lesen geben. In diesem Sinne. Auf die Tasten, fertig, los, in die nächsten Jahre!

Bis dann! Tschüssie!

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everest im 5 minuten takt…
04.10.2011

Man wacht in aller Herrgottsfrühe auf und schaltet den Fernseher ein. Zappt durch und mit den Gedanken noch mehr im Bett als im neuen Tag, bleibt man beim Wetter-Panorama auf ORF2 stehen. Vor allem wenn man noch im Bett liegt, ein willkommenes einschläferndes Programm, mit immer den selben langweiligen Webcams wie jeden morgen. Einmal der Kreischberg im Nebel. Dann mal die Turracher Höher im Nebel. Schließlich ein Blick von einem Dach, über das verschlafene Wien mit trüben Hochnebel als schreckliche Nebenerscheinung. Nie wird eine neue Ansicht gezeigt.  Wie wär es mal mit einer Webcamansicht aus einem Nachbarland oder gar aus einem weit entfernterem Land. Einer weltbekannten Sehenswürdigkeit oder einem der vielen Naturwunder unserer Erde. Beispielsweise dem Mount Everest.
An dieser Stelle werden mich jetzt sicher einige für verrückt erklären. Eine Webcam auf dem Mount Everest. Unmöglich! Oder vielleicht doch nicht? Nun ganz auf der Spitze des höchsten Berges unserer Erdkugel steht sie nicht, die Webcam der Firma Mobotix. Dennoch ist die auf 5675 Metern installierte Kamera die höchste aller Webcams und zeigt täglich im 5 Minuten Takt Livebilder von der Westseite des Mount Everest. Leider ist die Webcam nicht dauerhaft in Betrieb. Wer sich den Höchsten aller Berge ins Wohnzimmer holen will kann dies nur zwischen 00:15 und 12:15 Uhr HIER tun. Wenn das Wetter mitspielt ist die Qualität der Bilder 1A und man kann sich ein tolles aktuelles Bild aus Nepal ansehen.
Vielleicht findet jemand der Wetter-Panorama Redakteur diesen Beitrag und wir werden beim all morgendlichen aufwachen mit dem Wetter-Panorama schon bald mit Bildern vom Mount-Everest geweckt.

Bis dann! Tschüssie!

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ein wort mit x…
25.06.2011

Das war wohl Nix. Leider hat es mit der Aufnahmeprüfung auf der Wiener FH nicht geklappt. Ziemlich umschrieben aber doch sehr direkt, kam die Absage per E-Mail, dass ich die Aufnahmekriterien für die Fachhochschule nicht erfüllt habe. Einerseits fühle ich mich jetzt als wäre ich zu dumm, andererseits war es vielleicht ein Anstoß zur Neuorientierung. Natürlich will ich noch immer im Bereich der Medien und des Journalismus tätig sein, doch scheint die FH nicht der erste richtige Schritt zu sein. Zumindest nicht für mich. Gott sei Dank gibt es ja noch ausreichend andere Möglichkeiten wie ich mir meinen Traumberuf in die Realität herbeirufen kann.
Unter anderem wird in Wien bald ein Standort der deutschen Pop und Medien Akademien eröffnen. Diese Akademie ist zwar bedeutend teurer als die Fachhochschule, bietet aber eine sehr gute und vor allem praxisorientierte Ausbildung. Zwar konnte ich mir bisher noch nicht viele Informationen über den Ablauf einer Ausbildung auf dieser Akademien besorgen, doch habe ich nur Gutes über die Ausbildungen gehört.
Für all jene die sich nun fragen, was ich derzeit mache und wieso ich so wenig blogge, obwohl ich eigentlich genug Zeit haben sollte, noch eine kleine Wortspende dazu:
Seit Mitte April bin ich mehr oder weniger berufstätig. Antrieb dazu, war mir neben der ständigen Hetze des Arbeitsamtes meine persönliche Motivation. Die untätigen Tage Zuhause wurden mir einfach zu viel. Ich wollte beginnen etwas in meinem Leben zu bewegen. Wieder einen geregelten Tagesablauf herstellen. In den vergangenen Woche und Tagen  als ich mich hier auf meinem Blog eher wortkarg präsentiert habe, war ich einigermaßen mit der Beschaffung und Ausübung meiner beruflichen Tätigkeit beschäftigt. Meine persönliche Laune und Zeit hat es einfach nicht zugelassen hier zu bloggen. Außerdem war ich noch in einer ziemlichen Umstellungsphase. Zum einen musste ich mit meinem Schülerdasein endgültig ins Reine kommen. Ein Teil in mir wollte es einfach nicht wahr haben, dass es vorbei ist mit dem Schulbank drücken. Dieser Teil wurde Tag täglich von der Realität, des im ersten Moment sehr grausam erscheinenden Alltages, eines erwachsen gewordenen jungen Mannes geplagt. Nun hat aber auch dieser Teil zur Kenntnis genommen, dass ihm nicht mehr alles zum Arsch Hintern getragen wird.
Geld hat seinen Ursprung nicht im Haus der Großeltern und Eltern, sondern in harter und regelmäßiger Arbeit. Verantwortung lässt sich nicht länger hinter elterlichen Türen verbergen, sondern prallt bildlich wie die Titanic an den Eisberg, welchen man verkörpert. Diese und viele weitere Dinge habe ich in den vergangenen Wochen gelernt und eingesehen. Natürlich ist diese Umstellungsphase noch lange nicht vorbei und es werden mit Sicherheit noch etliche neue Szenarien auf mich zukommen, wo ich alte Gewohnheiten über Bord werfen muss.
Mein Plan für die nähere Zukunft ist simpel aber dennoch komplex. Derzeit will ich meine ersten Erfahrungen in der Berufswelt sammeln. Erstes Geld verdienen, gewisse Arbeitshierarchien kennenlernen und einfach gesagt, erste Arbeitsluft schnuppern. Je nach Wille und Möglichkeiten, werde ich vorerst in der Arbeitswelt bleiben.
Mein Lebensziel, in der Medienbranche tätig zu sein, werde ich aber stetig vor Augen halten. Mit diesem Ziel auch die damit verbundenen Ausbildungen, welche ich absolvieren will und dementsprechende Angebote, welche sich in die Erfüllung meines Zieles hinbewegen.

Bis dann! Tschüssie!

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anchorman wannabe…
02.06.2011

Etwas mehr als eine Woche ist es nun her, dass ich am Weg meiner Weiterbildung einen Schritt weitergekommen bin. Obwohl es etwas objektiver betrachtet, nur ein halber Schritt war. Die Rede ist von der Aufnahmeprüfung meiner Wunschfachhochschule in Wien.
Wie ihr vielleicht wisst, möchte ich “auf meine alten Tage” Journalist werden. Um diesen Beruf einigermaßen zu erlernen, gibt es natürlich einige Möglichkeiten, in einem journalistisch sehr ausgeprägten Land wie Österreich. Die FH der WKO in Wien bietet auf dem Gebiet der journalistischen Ausbildung ein ziemlich gutes und qualitatives Bildungsangebot, was für Wunschjournalisten wie mich durchaus reizvoll ist. Leider hat Qualität bekanntlich auch ihren Preis. In diesem Falle einen, den man nicht nur mit Geld, sondern auch mit einem ziemlich großen Vorwissen bezahlen muss. Dieses Vorwissen wird in Form des Aufnahmetest ab geprüft.
Das Witzige an der ersten Prüfung ist nur, das zu 70 Prozent kein Studiengang relevantes Wissen abgefragt wurde. Was mich etwas verwundert hat. Statt Walter von La Roche oder Armin Wolf wurde unter Anderem nach Pythagoras und Euklids Lehren gefragt. Doch nicht nur Wissenschaftlich und Mathematisch, auch sprachwissenschaftliche Aufgaben standen am Aufnahmeprüfungsprogramm. Deutsch und Englisch in allen Hinsichten, wurden ab geprüft. Der komplette Test wurde mit Hilfe von Computern mehr oder weniger abgewickelt.
Nach diesem so genannten “allgemeinen Aufnahmetest”, welcher knapp 3 Stunden in Anspruch nahm, wurden die Interessenten für den Studiengang “Journalismus und Medienmanagement” nochmal zu den Tasten gebeten. Der studiengangsspezifische Test war zweiter und letzter Teil des ersten Aufnahmeverfahrens. Zu verfassen waren ein journalistischer Kommentar, sowie eine kurze Einschätzung, warum aus jemandem ein guter Journalist wird. Dieser Teil wurde nochmals mit knapp 2 Stunden veranschlagt.
Alles in allem war ich knapp 5 Stunden in den modernen Räumlichkeiten meiner Wunsch FH. Leider kann ich meine Leistung überhaupt nicht bewerten bzw. einschätzen. Natürlich war ich zu einem gewissen Maß auch ziemlich nervös, schließlich geht es um meine Zukunft. Nun liegt der erste Teil des Aufnahmeverfahrens hinter mir. Insgesamt besteht das Verfahren aus 2 Teilen. Ob ich es in die 2. Runde geschafft habe erfahre ich in knapp 2 Wochen. Im 2. Teil erwartet mich ein weiterer Test sowie ein Gespräch mit der Institutsleitung und führenden Medienvertretern. Es wird auf jeden Fall noch ein harter Weg zum neuen Anchorman der ZIB 2, so viel steht fest.

Sobald sich was neues ergibt im laufe der Tage, lasse ich es euch auf jeden Fall wissen. Bis dahin, drückt mir die Daumen.

Bis dann! Tschüssie!

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projekt 52 #19…
15.05.2011


(Klick auf das Bild um es zu vergrößern.)

Thema: Grüne Hölle
Motiv: Büsche und Bäume
Technik: 134mmBrennweite (Zoomobjektiv), mit PaintNet Helligkeit, Kontrast und das Leuchten angepasst;
Kamera: Sony Alpha 200
Entstehungsgeschichte: Mit Hölle verbinde ich viel Dunkelheit und mysteriöse Formen. In mein Bild habe ich bewusst verdunkelt um diese Dunkelheit auch auf das Bild zu bringen. Nur einen Baum, welcher sich in der Mitte des Bildes befindet, wurde dezent von der dunklen Macht verschont. Meine Interpretation der grünen Hölle

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projekt 52 wochen #16, #17 & #18
14.05.2011

Eine ziemlich lange Episode ist verstrichen, seit ich das letzte mal am Projekt 52 partizipiert habe. Nun hatte ich einen ziemlich langen Nachtrag zu erbringen. Heute ist es soweit. Die vergangenen 3 Wochenthemen gibt es nun offiziell und mit einer kleinen Entschuldigung hier zu besichtigen.

#Woche 16


(Klick auf das Bild um es zu vergrößern.)

Thema: Süße Verführung
Motiv: Schnitten
Technik: 24mm Brennweite, Licht von der Seite kommend, mit PaintNet die Farben umgekehrt;
Kamera: Sony Alpha 200
Entstehungsgeschichte: Zu diesem Thema habe ich mir überlegt die süße Verführung etwas gefährlicher darzustellen. Abhilfe dabei, haben mir Schnitten einer Firme, welche aus werbe technischen Gründen nicht genannt wird und das Tool “Farben umkehren” von PaintNet geleistet.  Und nicht vergessen. Völlerei ist eine Todsünde – für die Gläubigen unter euch.

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#Woche 17


(Klick auf das Bild um es zu vergrößern.)

Thema: Fedriges
Motiv: Mein Star Wars Polster und seine Innereien
Technik: 40mm Brennweite
Kamera: Sony Alpha 200
Entstehungsgeschichte: Beim Thema “Fedriges” musste ich ziemlich lange nachdenken, was ich vor die Linse hole. Ich habe die ganze Zeit nur die klassische Federn, wie man sie von Hühnern oder Vögeln kennt vor dem geistigen Auge gehabt. Bis ich mich an meinen kaputten Star Wars Polster erinnert habe. Die Federn in diesem Polster sind zwar aus einem ganz skurrilen Material welches sich überhaupt nicht weich und noch weniger natürlich anfühlt.

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#Woche 18


(Klick auf das Bild um es zu vergrößern.)

Thema: Das blühende Leben
Motiv: Blüten in unserem Garten
Technik: 100mm Brennweite (Zoomobjektiv), PaintNet – Leucht und Schwarzweiss Effekte
Kamera: Sony Alpha 200
Entstehungsgeschichte: Das Leben ist oftmals nur schwarz und weiß  doch dann, wenn man es am wenigsten erwartet blüht plötzlich alles auf und man findet sich im blühenden Leben wieder.

Bis dann! Tschüssie!

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    • krankes amerika...


      Also es ist ja allseits bekannt, dass in Amerika meißtens die "kranken" (im Sinne von Geistig

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