Tag "Wien"
Es ist schön und gut eine Meinung zu haben. Ach was, es ist sogar notwendig eine eigene Meinung zu besitzen, wie ich finde. Manche Leute haben die eine Meinung, andere Individuen wiederum eine konträre Ansicht. Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit.
In diesem Beitrag möchte ich auf den auf „nachrichten.at“ (der Online-Plattform von den Oberösterreichischen Nachrichten) erschienen Kommentar von Ulrika Günther eingehen. Im Kommentar vom 24. März 2013 setzt sich die Journalistin mit der 205 Episode des Entertainment Formates „Wetten, dass…?“ auseinander. Gleich am Anfang möchte ich betonen, dass ich Frau Günthers Meinung eine gewisse Achtung entgegenbringe. Aber nichts für ungut. Ich teile diese keineswegs. Subjektiv gesehen, hier beginnt nun meine Meinungsfreiheit, verurteile ich sie in den nächsten Zeilen. In medias res!
Es gibt keine blöden Wetten. Wenn es etwas Blödes gibt, dann sind es die Zeilen in Ihrem Kommentar. Ein Rundumschlag gegen alles und jeden. Es ist doch sehr leicht alles schlecht und in „die Schokolade“ zu reden.
Apropos „Schokolade“. Okay. Ich bin mit Ihnen d’accord. Sich öffentlich in eine Wanne voller Schoko zu setzen ist nicht die feine englische Art und natürlich Lebensmittelverschwendung. Dennoch traurig, dass Ihnen solche Ungerechtigkeiten und Fehler der westlichen Welt nur dann auffallen, wenn sie vor laufender Kamera passieren. Während dessen haben Sie sich am Tag des Verfassens Ihres Kommentares vermutlich vier Semmerl beim Bäcker gekauft, nur zwei verzehrt und die übrigen zwei aufgrund frühzeitiger Erhärtung weggeworfen. Lebensmittelverschwendung ist ein Kapitalverbrechen welches täglich begangen wird. In unzähligen Haushalten, Restaurants und Lebensmittelgeschäften. Prangern Sie es doch immer an und machen Sie dies nicht immer nur an TV-Formaten fest.
Weiter geht’s mit ihrem „zweiten Wunsch“. Was stört Sie an der Toiletten-Wette? Sind Sie gar neidisch weil Ihnen keine Lokus-Wette eingefallen ist? Ein mir nicht verständlicher Versuch diese, wie ich finde, gute Wette in die Sch**** zu ziehen. Ist doch eine harmlose, niedliche Wette. Jeder Mensch muss mal aufs Klo. Man sucht das stille Örtchen manchmal sogar mehrmals täglich auf. Wieso nicht eine Wette draus machen? Ich geh mit ihnen Wetten, dass vielen Menschen dieser Act gefallen hat. Außerdem ist es doch mal schön
so etwas zu sehen, als diese veramerikanisierenden Shows in welchen, exempli gratia, Frauen mit Silikon vollgepumpten Brüsten, Blechdosen zerschmettern. Sowas finde ich zum hinunterspülen.
Runaspüln! So würde man doch in Sachsen oder Thüringen sagen. Meines Wissens kommen Sie aus dieser Gegend, Frau Günther. Dementsprechend sind Sie „vorbelastet“ als Kind aus dem Osten. Ich bin 21 Jahre alt. Haben das Regime nicht miterlebt. Darf mich da vielleicht nicht allzu sehr aus dem Fenster lehnen, ohne von den Zeitzeugen eines über den Deckel zu bekommen. Trotzdem wage ich mich und bitte verurteilen Sie mich nicht wie Herren Lanz.
Vielleicht war die Frage nicht die beste. Nicht die voreingenommenste, nicht die Werte freieste, welche er Anna Loos gestellt hat. Aber kommen Sie. Wir leben im Jahr 2013. Sie schreiben selbst, dass die Wende schon ÜBER 23 Jahre her ist. Man kann auch etwas zu penibel sein.
Nennen Sie mich einen vom Mainstream hirnverbrannten Dödel oder sonst was. Ich habe mir die Sendung gestern auch in voller Gänze angesehen. Und ja. Ich fand es nicht kulturell wertvoll. Auch der Bildungsauftrag wurde sicher nicht zu 100% erfüllt, welchen sich der ORF irgendwo zu Buche geschrieben hat. But still.
Irgendwo war ich gut unterhalten. Ein paar plumpe Witzchen, angenehme Gäste wie Michael Bublé und tolle Musik und Wettacts. Ganz nett. Ein netter Samstagabend den mir Lanz mit „Wetten, dass…?“ beschert hat.
Ich will dem ZDF nichts
vorwegnehmen, aber das ist doch der Sinn dieser Sendung. Oder? Es ist eine Entertainment-Show und nicht Hugo Portischs „Österreich-Serie“. Wenn Sie oder ein Zuseher eine Sendung auf diesem Niveau erwartet haben, dann haben Sie mittels Fernbedienung auf den falschen Sender gestellt und vergessen umzuschalten.
Weiters befinde ich ein solches Format als angenehme Art von Fernsehrezeption. Keine Gewalt, kein Blut und noch weniger totalverblödende Castingshows. „Wetten, dass…?“, ist meiner Ansicht nach eine der am längsten überlebenden Shows, welche im deutschsprachigen Raum konzipiert und produziert wird. Kein eingekauftes Konzept aus Übersee. Es ist nicht makellos aber auch nicht kompletter TV-Schrott.
Lassen wir Lanz und der lieblich-dümmlichen Cindy aus Marzahn ihre zwei Stunden Show. Dem Mittelstand sei es eine willkommene Abwechslung.
Bis dann! Tschüssie!
Eigentlich habe ich ja was gegen Traditionen. Immer wiederkehrende Ereignisse, nennen wir sie skurrile Regelmäßigkeiten. Dennoch kann ich euch eine Tradition meines Bloglebens nicht vorenthalten. Jedem, dem es irgendwie gelungen ist sich von den Silvesterfeierlichkeiten fernzuhalten, gratuliere ich an dieser Stelle und wünsche ihm ein gutes neues Jahr 2013. Allen anderen die sich wieder die Birne weggeballert haben und sich über Onkel “Whiskas” am nächsten Morgen beschwert haben, der Freundlichkeit halber auch meine besten Wünsche für die nächsten 365 Tage.
Genug der rosigen Worte. Grund dieses Eintrages ist mein alljährliche Rapport. Die Reflexion des vergangenen Jahres mit Hilfe meiner Vorsatzliste. Die alljährliche Frage die sich mir stellt. Wie viele Vorsätze kann ich abhacken und welche schreibe
ich hinzu? Welche bleiben bestehen? Dabei bemerke ich jedes Jahr wie sehr sich meine Persönlichkeit Jahr für Jahr verändert. Nun den.
Vorsatzliste (2012):
- Audio Equipment weiter aufstocken (Wurde leider nicht erfüllt. Grund waren die Verlagerung meiner finanziellen Ausgaben. Mehr dazu in den unten folgenden Punkten der Liste 2012. Wird dennoch von der Liste gestrichen.)
- gesünder Leben (Wurde meiner Ansicht nach im Jahr 2012 erfüllt. Gewicht wurde gut gehalten. Weiters habe ich eine Ernährungsberatung absolviert, an welche ich mich so gut es geht auch halte. Sport wurde auf regelmäßiger Basis in Form von Fitness Center Besuchen und Laufen praktiziert. Dennoch bleibt dieser Punkt auch in der Liste für 2013 bestehen. Schließlich kann man nie gesund genug leben.)
- endgültig nach Wien ziehen und dort eigenständig leben (Diesen Punkt kann ich mit stolz geschwellter Brust abhacken. Seit Jänner 2012, mittlerweile gut ein Jahr, wohne und lebe ich in meiner neuen Heimat. Ich kenne mich ganz gut aus und weis, auf gut Deutsch wie der Hase rennt. Eines ist ganz gewiss. So schnell wird mich diese Stadt nicht wieder los.)
- meine Wohnung einrichten (Auch dieser Punkt ist vollendet. Zwar sind die einen oder anderen Dinge in meiner Wohnung noch nicht ganz nach meinen Vorstellungen eingerichtet, was vorwiegend monetäre oder platztechnische Gründe hat.)
- in Wien studieren (Ist nach einigen Startschwierigkeiten doch noch angerollt. Habe im Sommer erneut die Aufnahmsprüfung für die FH Wien der WKO probiert. Erneut bin ich gescheitert. Aus mir noch immer unverständlichen Gründen. Aus diesem Grunde habe ich mich entschlossen im Wintersemester 2012 Politikwissenschaft und Theater- Film- und Medienwissenschaft zu studieren. Ziemlich einiges für den Anfang. Mal sehen wie sich das ganze weiterentwickelt.)
- im journalistischen Bereich Erfahrungen sammeln (Mit dem neuen Wohnort haben sich wie erhofft ein paar Erfahrungen ermöglicht. Zwar keine weltenbewegenden, dennoch ganz angenehme. Außerdem schon gering bezahlte, was auch den Geldbeutel erfreut hat.)
- öfters bloggen als im Vorjahr (Ein düsteres Kapitel meiner vorjährigen Vorsatzliste. Was als guter Vorsatz gedacht war, entpuppte sich als vernachlässigter Nachzügler. Effektive habe ich im Jahr 2012 5 Blogbeiträge verfasst. Ein Armutszeugnis, wenn ich 2012 mit produktiven Jahren wie 2009 vergleiche. Dieser Punkt wird als guter Vorsatz in die neue Liste 2013 übernommen.)
Aus dieser Sicht kann ich mit dem vergangenen Jahr eigentlich recht zufrieden sein. Es waren viele positive Momente und nur sehr wenige negative Rückschläge dabei. Damit zur:
Vorsatzliste (2013):
- ein weiteres Jahr meine Wohnung in Wien erhalten
- weitere Erfahrungen im journalistischen Bereich machen
- im Zuge einer Arbeit Geld verdienen
- die STEOP-Phase für min. einen Studiengang absolvieren und mein Studium fortsetzen
- für meine
Freundin da sein und mit ihr gemeinsam ein wundervolles Jahr verbringen
- öfters Bloggen als im Vorjahr
Das wars dann mal wieder für ein Jahr. Zumindest was die Vorsätze betrifft. Ich bin gespannt welchen von den Vorsätzen ich im kommenden Jahr streichen kann. Bis dahin allen Leserinnen und Lesern ein erfolgreiches und produktives Jahr 2013.
Bis dann! Tschüssie!

Villa Erotica lese ich an der Hausmauer eines offensichtlich alten und herabgekommenen Laufhauses irgendwo in mitten der ländlichen Gegend der Südsteiermark. Ich sitze im EC Polonia der Österreichischen Bundesbahnen und bin am Weg in die Heimat. Einen Ort, welchen ich erst seit wenigen Wochen Heimat nennen kann und darf.
1,7 Millionen Nachbarn, hohe Häuser, Kebapbudendschungel und nicht zu vergessen der Wind. Wien.
Mitte Januar war es soweit. Ich bin in die Bundeshauptstadt verzogen. Dort nenne ich 38 Quadratmeter mein Zuhause. Es war von Tag 0 an ein ungewohntes Gefühl nun komplett selbstständig zu leben. Man kennt zwar das Gefühl, wenn man mal alleine Zuhause ist, wenn die Eltern mal verreisen. Aber wenn man Tag ein Tag aus nun dieses Gefühl hat ist das schon was komplett Neues. Vor allem für einen jungen Menschen wie mich.
Meine “alte” Heimat, Kärnten, hinter mir zu lassen war natürlich mit einer gewissen Wehmut verbunden. Auch wenn viele Freunde und Bekannte in Wien leben oder studieren, musste ich einen Teil meiner aller besten Kumpaninnen und Kumpanen verlassen. Die Verwandten und Bekannten und nicht zuletzt die unvergleichbare Naturschönheit. Was mir definitiv nicht abgeht, sind alle politischen und gewisse gesellschaftlichen Gepflogenheiten.
Nachdem ich meine trauten 38 Quadratmeter nun personalisiert und möbliert habe, begann ich erst zu realisieren, dass ich nun Wiener bin und auch hier wohne. Einer von 1,7 Millionen. Da kennt nicht jeder jeden. Einerseits eine Vorstellung die mir nicht unbedingt missfällt aber trotzdem ein ungewöhnliches Gefühl. Wenn ich einst durch Klagenfurts Straßen spaziert bin, konnte es schon passieren, dass ich das eine oder andere bekannte Gesicht gesehen habe. Nun sitze ich in verschiedensten Straßenbahnen und sehe täglich neue Gesichter. So kommt es mir zumindest vor.
Die ersten Tage und Wochen waren geprägt von neuen Eindrücken und gewissen Regeln, die man in Wien verinnerlichen sollte, damit man sich nicht gleich unbeliebt macht. Ein Klassiker war das Rechts stehen auf Rolltreppen. War mir natrülich schon vor meinem Umzug nach Wien bekannt. Trotzdem vergisst man das hin und wieder. Da kommt es schon vor, dass man ein “Heast bist ogrennt!” oder “Hau di auft Seidn, wonnst ned weida gehst!” buy generic viagra zu hören bekommt.
Bleiben wir gleich beim Thema Öffis. Was das betrifft ist Wien einfach unschlagbar. Man braucht in dieser Stadt überhaupt kein Auto. Egal in welchen Winkel der Stadt man will, es fährt entweder die U-, Straßenbahn oder ein Bus dorthin. Meine Angst, dass ich mich in der Großstadt und im Netz der Wiener Linien nicht auskennen werde, hat sich überhaupt nicht verwirklicht. Alles ist überschaubar und man kommt mit fast allen Linien im 2-5 Minutentakt voran. Im Vergleich zu Klagenfurt, eine Verbesserung um mehr als 100%. Damals hab ich mich noch geärgert, wenn ich auf 30 Minuten auf den Bus warten musste. Mittlerweile bin ich schon soweit, dass ich mich in der U-Bahn Station ärgere, wenn ich 5 Minuten auf die nächste Bahn warte.
Wenn wir schon beim Thema ärgern sind. Nicht nur für die unzähligen Kaffeehäuser, Beisln und das gute alte Riesenrad ist Wien bekannt. Eines was mir fast tagtäglich auf den Straßen, im Geschäft oder Anderswo auffällt, ist das typische Wiener Granteln. Ob über Leute, die Politik oder ganz banale Dinge des Alltags. Wie alles andere muss man sich in der Bundeshauptstadt auch das angewöhnen, um nicht als ganz “Ogschodert” durchzugehen.
Nun sitze ich mittlerweile wieder in meinem Wohnzimmer in Ottakring. Nachdem ich meine neue Heimat und mein Grätzel besser kennen und mittlerweile schon etwas lieben gelernt habe, muss ich mich wieder auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Schließlich bin ich nicht zum Spaß haben in Wien. Die Stadt bietet wunderbare Berufs- und Weiterbildungsmöglichkeiten die es zu nutzen gilt. Viele namhafte Medienbetriebe haben ihren Sitz in Wien, was für Journalisten wie mich ein wahres Mekka ist.
Abschließend möchte ich nochmal alle in meiner ehemaligen Heimat Kärnten grüßen und gleichzeitig einen Selbstmörder zitieren: “Passts mir ja gut auf mein Kärnten auf…!”
Bis dann! Tschüssie!
01.01.2012 und die Welt steht ja immer noch. Irgendwie bin ich ja schon enttäuscht. Was solls. The Show must go one. Offensichtlich zumindest. Zuerst mal euch allen da draußen ein gesundes und erfolgreiches 2012. Ich hoffe ihr seid mehr oder weniger gut und halbwegs katerfrei in das neue Jahr gerasselt.
Wie im letzten Beitrag vor einigen Tagen (noch im vergangen Jahr) versprochen, gibt es pünktlich zum Jahreswechsel meine persönlichen Vorsätze. Außerdem nehme ich meine gute alte Vorsatzliste und streiche, was im vergangen Jahr erfüllt wurde. genug der langen Worte, ich schreite gleich beinhart zur Tat:
Vorsatzliste (2011):
- 2-3 Kilo abnehmen (Erfüllt. Im Grunde habe ich durch meine Arbeit im Sicherheitsdienst etwas abgespeckt.)
- Audio Equipment kaufen (Teilweise erfüllt. Habe ein neues Mikrofon und neue Kopfhörer. Außerdem ein Aufnahmegerät. Leider ist im Laufe des Jahres mein Mischpult kaputt geworden.)
- gesünder Leben
- nach Wien ziehen (Teilweise erfüllt. Habe es zwar geschafft in den letzten Wochen des alten Jahres eine Wohnung anzumieten. Komplett eingezogen bin ich aber noch nicht. Mehr dazu in den kommenden Tagen.)
- in Wien studieren (Nicht erfüllt. Da ich nach meiner Absage auf der FH beschlossen habe den Rest des Jahres zu arbeiten.)
- den Führerschein erhalten (Erfüllt. Seit 27.01.2011 stolzer Führerscheinbesitzer und mehr als 1ok kM im alten Jahr gemacht.)
– ein Auto kaufen (Nicht erfüllt. Ist aber hinfällig geworden, da ich in Wien mit den Öffis gut zurecht kommen werde.)
– erstes Geld verdienen (Erfüllt. Durch meinen Job als Portier konnte ich mir gutes Geld ansparen und verdienen.)
Effektiv kann ich nur 3 Vorsätze streichen. Natürlich werden die nicht oder nur teilweise erfüllten Vorsätze in die neue Liste mitaufgenommen. Bis auf den Autokauf. Nichts desto trotz bin ich aber mit dem vergangen Jahr ganz zufrieden gewesen. Vor allem konnte ich viel Lebenserfahrung sammeln.
Und so sieht nun die Vorsatzliste für das neue Jahr aus:
Vorsatzliste (2012):
- Audio Equipment weiter aufstocken
- gesünder Leben
- endgültig nach Wien ziehen und dort eigenständig leben
- meine Wohnung einrichten
- in Wien studieren
- im journalistischen Bereich Erfahrungen sammeln
- öfters bloggen als im Vorjahr
Das wären die ersten paar Vorsätze die mir im laufe des Tages eingefallen sind. Ich denke das ich es dieses Jahr schaffe alle Punkt in angriff zu nehmen und sie kommendes Jahr um die selbe Zeit guten Gewissens zu streichen. Wenn auch Ihr ein paar gute Vorsätze für das neue Jahr habt, dann lasst sie mich in den Kommentaren wissen. Vielleicht habt ihr ja sogar einen Vorsatz für mich. Abschließend wünsche ich euch wie immer ein
PROSIT 2012
Bis dann! Tschüssie!
Wie epochal doch dieser heutige 10.10.2010 ist. Nicht nur weil die ganzen Braun-Hemden Kärntens ihren 90ten Jahres Tag des Schlages gegen die “Kommunisten aus dem Süden” begehen, sondern auch weil sich das ach so tief rote Wien dezent Blau färbte. Man möchte denken Wien hatte mit Häupl bereits einen “blauen” Bürgermeister. Nun wird er zwar dennoch als “blauer” Bürgerwaschel im Amt bleiben, aber mit seinen 44,3% wird er den einen oder anderen Mandatar der FPÖ in sein Rathaus einziehen lassen müssen.
Das Tolle ist nun, ganz Österreich wird nun nicht mehr die Kärntner für die dümmsten Wähler der Nation halten. 27% der Wiener/innen haben heute uns davon überzeugt. Man fragt sich nur wieso? Hasswähler? Mehr Skins, Faschos, Neonazis, Rechtsradikale in Wien? Laufen die Ausländer in das rechtsradikale Messer des “Hačes”? Man weis es ja nicht. Wenn man den ersten Analysen dieses Wahlausganges glauben darf so sind nicht die Frauen oder Jungwähler schuld für diese Schande.
Sehr interessant finde ich, dass das Liberale Forum dennoch 0,67% bekommen hat. Schade finde ich, dass es in Wien mit der KPÖ nicht so vorangeht wie in der Steiermark. Persönlich würde ich mir einen Aufschwung der Linken wünschen. Viva la KPÖ.
Zur ÖVP muss ich mich hoffentlich soweit nicht äußern. Die christlich-sozialen haben einen ganz klaren Denkzettel für ihre Strache-Kopie bekommen und das ist gut so. HC auf der rechten Spur überholen zu wollen ist unmöglich und gefährlich liebe Wiener ÖVP.
Auch die Freunde aus der Grünen Basis haben mit -2,4% eine klare Abfuhr als Antwort auf ihre internen Streitigkeiten bekommen. Niemand will eine Partei wählen die intern nicht harmoniert und gut fungiert.
Ich als angehender Student und gleichzeitig angehender Bürger von Wien würde mir eine Rot-Grüne Koalition wünschen. Ebenso hoffe ich, dass sich der Michi Häupl mal beginnt aus dem Weinfass zu hiefen und eine Wählerrückholaktion startet. Was er in den letzten Jahren verbockt hat gilt es wieder gutzumachen. Wien ist zwar derzeit die lebenswerteste Stadt der Welt das wird aber nicht so bleiben, wenn sich die Politik nicht darum kümmert diesen Status auch zu erhalten.
Abschließend schick ich noch dem lieben Herr Gott ein Bitte. Er möge den 27% welche den lieben HC gewählt haben doch die politischen Augen öffnen, damit sie sehen was bzw. wen sie damit ein gefährliches sowie mächtiges Zepter in die Hand gedrückt haben.
Das mittlerweile vergangene Wochenende wird wohl eines dieser Wochenenden sein, die mir noch lange in Erinnerung bleiben werden. Viele fragen sich doch immer wieder dieselbe Frage? Auch ich und meine Schwester haben uns diese Frage gestellt. Zwar nicht schon am Freitag, aber ich könnte sagen, am Freitag nahm alles seinen Ursprung und schließlich gehört der Freitag ja auch zum Wochenende dazu. Was machen wir dieses Wochenende, bzw. wie gestalten wir die freien Tage am Ende der Woche?
Da wir leider nicht Pinky und Brain sind haben wir nach einem g’schmackigen Mittagessen beim Mongolen in Klagenfurt beschlossen uns über die “Samstag-Nachmittags-Planung” Gedanken zu machen. Wir haben lange überlegt und sind dann einstimmig zum Entschluss gekommen den Samstagnachmittag in der Shopping City Seiersberg bei Graz zu verbringen. Voller Motivation und Shoppingfreude gings mit der Auto meiner Schwester in Richtung Graz/Seiersberg. Nach knapp 1 Fahrtstunde kurz vor Graz hat sich dann unser Samstagnachmittags-Plan grundlegend geändert.
Zur besagten Zeit sehen wir auf der A2 kurz vor Graz ein Schild auf welchem geschrieben steht: “Wien – 156kM”. Nach kurzen Überlegungen kamen uns die 156kM nicht mehr so “lang” vor und
wir beschlossen während der Fahrt unseren kleinen Ausflug nach Graz bis nach Wien zu verlängern. Ca. 2 3/4 Stunden vergingen und wir bogen von der Autobahn in die Wiener Innenstadt ab.
Ziel erreicht? Nein! Nur kleiner Zwischenstopp. Während der Fahrt nach Wien habe ich noch meinen Onkel aus Wien angerufen und ihn gefragt was er und seine Familie den so unternehmen übers Wochenende. Aus der kurzen Nachfrage wurde prompt eine Einladung ins Burgenland, zum kroatischen Jugendfestival “Dan mladine”, den dort war mein Onkel mit seiner Familie über das Wochenende. In Wien besuchten wir kurz einen Freund meiner Schwester. Daraufhin ging es sofort weiter in Richtung Süd-Osten. Schachendorf / Čajta.
Die Dunkelheit brach im Burgenland ein und mit ihr auch meine Schwester und ich im gelben Peugeot Cabriolet nach 1 1/2 Stunden Fahrt aus Wien. Mit viel Liebe und Freude wurden wir dann im Elternhaus meiner Tante begrüßt. Vor allem haben sich aber die Kinder meines Onkels gefreut. Nach einem kleinen Imbiss ging es dann gleich in das Festleben.
Der “Dan mladine” ist ein Fest welches vom Kroatischen Akademikerklub in Wien organisiert wird. Dan mladine (zu Deutsch: Tag der Jugend), ist wie der Name schon sagt ein Fest für die Jugend der kroatischen Minderheit im Burgenland, sowie den Nachbarländern. Jedes Jahr wird dieses Fest an einem anderen zweisprachigen Ort im Burgenland veranstaltet und dauert immer 3 Tage. Neben kulturellen Höhepunkten gibt es Abends meist Live-Musik, sowie Tamburica-Folkloregruppen am Abschlusstag des Festes. Gemeinsam mit Onkel und Tante gingen wir dann auf den Dan Mladine, welcher dieses Jahr in Schachendorf / Čajta in vollem Gange war. Bei unglaublicher Stimmung und netten Leuten haben wir einen wundervollen Abend verbracht.
Der Sonntag begann ähnlich wie der Samstag endete. Mit der kompletten Familie meines Onkels ging es schließlich wieder auf das Festgelände um ein letztes mal den Dan Mladine zu genießen. Mit wundervollem Tamburica Klang und dem herrlichen Gesang der kroatischen Lieder, schmeckte auch der Langostoast mit viiiiiiiel Knoblauch noch besser. Auch der Sonntagnachmittag war mit viel Unterhaltung und Spaß ausgestattet. Ich und meine Schwester konnten uns am Ende des letzten Ausflugstages zufrieden, glücklich und voller schöner Erinnerungen in das gelbe Peugeot Cabriolet setzen und in Richtung Kärnten fahren.
Bis dann! Tschüssie!
Wie ich schon kurz berichtet habe ware ich mit Max die vergangene Woche im Vereinigten Köngreich unterwegs. Genauer gesagt in Glasgow und London. Wir hatten viel unternommen und eine echt tolle aber auch anstrengende Woche verbracht.
Dienstag (17.08.):
3x fliegen bis Glasgow. Dienstag stand ganz im Zeichen der Anreise. Für mich ging die Reise schon zeitig in der Früh los. Zuerst in die Hauptstadt, Wien. Dort durfte ich dann geschlagene 5 Stunden auf meinen Weiterflug in die nächste Haupstadt Englands warten. kurz vor 19 Uhr hab ich dann Max am Heathrow Airport angetroffen. Mit ihm gemeinsam ging es dann kurz vor 22 Uhr in Richtung Norden. Nach einer 20 minütigen Busfahrt vom glasgower Airport in die Innenstadt und einem kurzen Fußmarsch durch die nächtlichen Gassen der drittgrößten Stadt vom UK kamen wir dann an unserer gebuchten Jugendherberge an, wo wir sofort ins Bett gefallen sind.
Mittwoch (18.08.):
Ausflug? Ziemlich zeitig ging es auch am ersten Tag unserer Reise aus den Federn, da wir unsere Tour in die schottischen High Lands geplant hatten. Kurz vor 9 am George Square angekommen, hatten wir schon gleichmal eine kleine Misere. Unsere Bustour, wurde leider nicht bestätigt und wir konnten nicht mitfahren. Enttäuscht und gleichzeitig etwas wütend sind wird zurück ins Hotel gelatscht um uns dort die Tour für den darauffolgenden Tag zu reservieren.
Um den Tag schließlich noch auszunützen haben wir uns entschlossen mit dem nächsten Zug nach Edinburgh zu fahren und uns die Haupstadt Schottlands etwas genauer anzusehen. In Edinburgh angekommen haben wir uns spontan dazu entschlossen mit einem Touristen-Stadtbus zu fahren, damit wir alles gemütlich in einem aufwasch sehen und erklärt bekommen. Nach der 1 1/2 stündigen Tour hatten wir schön langsam hunger und wir sind bei Subway eingekehrt.
Ein Sandwich-Menü später haben wir uns auch entschlossen nochmal die Rundfahrt mitzumachen, da unsere Tickets eine 24 stunden Gültigkeit hatten. Nach der 2ten Tour ging es dann mit dem Bus wieder in Richtung Glasgow.
Donnerstag (19.08.):
Finally Inverness. Auch am Donnerstag war früh aufstehen ganz oben am Programm, da wir ja unsere Tour nach Inverness und in die High Lands auf diesen Tag planten. Nach einem wie immer eher sporalischen Frühstück der Jugendherberge ging es guter Hoffnungen wieder zum George Square. Diesmal waren wir auf der Liste und wir konnten mitfahren. Somit ging es den ganzen Tag von Loch Lomond über Fort Williams nach Loch Ness und über Inverness zurück nach Glasgow. Zwischen den fahrten mit dem Bus haben wir natürlich auch einige Stops gemacht um die Landschaft zu genießen und einige Fotos zu knipsen. Es ist sehr schwer diese unbeschreibliche Landschaft in Worten zu beschreiben. Deswegen habe ich HIER und HIER zwei Fotos für euch herausgesucht, damit ihr einen kleinen Eindruck von dieser überwältigenden Landschaft bekommt. Es war eine wundervolle Tour und wir waren beide echt zufrieden.
Freitag (20.08.):
London’s callin. Am Freitag hieß es dann schon wieder “Good Bye” Glasgow. Vormittags haben wir beide uns aber noch schnell aufgemacht um eine Festplatte für mein Netbook zu kaufen, da die aktuelle Festplatte leider kaputt war. Im Eifer des Gefechts ist es uns spezialisten gelungen zwar eine sogenannte “PC-World” zu finden, aber leider die falsche Festplatte zu kaufen. Leider war es dann doch zu spät noch einmal zurück in das Geschäft zu gehen, da wir unseren Flug nach London schließlich rechtzeitig erwischen wollten.
Wieder mit dem Bus, ging es ab zum Airport und später mit einem Flug der BMI nach London Heathrow. Vom Flughafen gings mit dem Heathrow Express Zug nach Paddington, von Paddington mit der Underground nach Marylebone und von dort aus mit einem Regionalzug an die Station Wembley Stadium wo sich unser Hotel befand. Richtig! Direkt neben dem Wembley Stadion. Aus unserem Hotelzimmer sah das ganze dann SO aus.
Samstag (21.08.):
Football and Night Life. Samstag ging unsere erster offizieller Tag in London los. Nein! Nicht mit Stadtbesichtigung, sondern mit einem Spiel von Westham United. Das ganze fand im Stadion von Westham statt im südöstlichen Teil Londons. Westham verlor leider 3:1 gegen Bolton, nichts desto trotz war das Spiel ein unglaubliches Erlebnis. Ich für mich habe auf jeden Fall beschlossen wieder ein Spiel anzusehen, wenn ich wieder einmal in der nähe eines Premier League Vereins bin.
Abends ging es dann auch ganz schön ab. Ich und Max haben uns nämlich entschlossen ins Ministry of Sound zu gehen, dem weltweit bekanntesten House-Club. Trotz der knapp 25€ Eintritt und 6€ für ein Becks 0,3L war es ein unvergesslicher Abend. Auch da habe ich mir geschworen wieder hinzugehen wenn ich die Möglichkeit habe.
Sonntag (22.08.):
Wembley and the Eye. Nachdem es eine eher kürzere Nacht war die wir schlafen konnten fiel uns das Aufstehen am Sonntag verständlich etwas schwerer und wir wollten den Tag somit auch etwas chilliger gestallten. Nach einer kleinen Shopping-Tour ging es dann gleich zum “Nachbarn”. Ins Wembley Stadion. Dort haben wir auch eine kleine Stadion Tour mitgemacht und konnten von der größe des Stadions garnicht genug bekommen. Knapp 90.000 Sitzplätze und sogar die Kabinen der Mannschaften konnten wir in der Stadion Tour besichtigen. Es war wirklich sehr interessant. Nachmittags haben wir uns dann noch ein wenig ins Zimmer zurück gezogen um noch etwas zu entspannen. Am frühen Abend haben wir uns dann aber doch entschlossen nochmal die Londoner Innenstadt unsicher zu machen. Ab ins London Eye, das Rießenrad Londons. Bei Nacht war der Blick von Oben über London doppelt so schön und wir konnten auch das eine oder andere schöne Bild von London by Night aufnehmen.
Montag (23.08.):
Airport Night. Nachdem wir an unserem Hotel ausgecheckt haben ging es den selben Weg wie zuvor wieder zurück an den Flughafen Heathrow. Nicht ganz. Diesmal sind wir noch ein letztes mal aus dem Flughafen hinaus und in den nächsten Bus in Richtung Hotel Nr.2#, direkt am Flughafen wo wir unsere letzte Nacht verbracht haben. Bevor wir aber zu Bett gingen haben wir uns vorgenommen noch einmal richtig original englisch zu essen. Deswegen sind wir ein ganz schönes Stückchen gelaufen um ein richtig rustikales englisches “Beisl” zu finden. Billig und sehr gut (zu meinem überraschen) war mein “Steak & Ale Pie”. Geschnetzeltes in Bierteig mit Pommes und Gemüse. Sehr Empfehlenswert.
Dienstag (24.08.):
Bye, Bye! Bye, hies es dann am Dienstag morgen. Nach einem netten Frühstück in unserem letzten Hotel ging es direkt an den Flughafen. Schon bald nach dem einchecken blieb uns dann nicht mehr viel Zeit. Ein Kaffetschie ging sich noch aus und dann musste ich mich von Max auch schon wieder verabschieden. Ab Gate 2 began dann meine Heimreise in den Süden. Zuerst wieder über Wien, wo ich wie gewohnt 5 satte Stunden warten musste. Zu meiner verwunderung vergingen diese Stunden recht schnell, wobei das warscheinlich auch daran lag, dass ich das Warten schon mitlerweile gewohnt war. Kurz nach 17 Uhr ging es dann mit der Austrian Airlines zurück in die traute Heimat wo schon meine Großeltern, meine Schwester und meine Eltern auf mich gewartet haben.
Bis dann! Tschüssie!
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Heute war ich mit meiner Klasse sowie meiner Parallelklasse in Wien beim Bundespräsidenten Heinz Fischer. Begonnen hat die Fahrt heute schon um 04:30 am Bahnhof Klagenfurt. Von dort gings knappe 4 Stunden mit dem Nachtzug in Richtung Hauptstadt. Müde angekommen, haben wir uns dann sofort durch die morgentlichen U-Bahn-Stationen in Richtung Hofburg begeben. Man muss echt dazu sagen, dass morgens um 9 ganz schön was los ist in Wien.
Nach einer kleinen Sicherheitskontrolle sowie einer kurzen Führung durch die Hofburg, hat dann die offizielle “Audienz” begonnen. Mit einer kurzen Rede eröffnete Bundespräsident Fischer den Vormittag in der Hofburg. Daraufhin war es uns Schülern frei, einige Fragen an den Präsidenten zu stellen. Neben einigen sinnfreien Fragen waren durchaus einige dabei, auf deren Antwort ich sehr gespannt war.
Auch diesmal erwies sich Fischer bei den Antworten auf die Fragn und bei späteren Gesprächen mit ihm, bei einem kleinen Imbiss und Saft, als sehr intelligent, demokratisch, sozial, volksnah und freundlich. Einen Präsidenten wie ihn, gibt es glaueb ich nur 1x auf dieser Welt.
Nach einigen Autogrammen und gemeinsamen Fotos wurde er dann praktisch von seiner Sekretärin zum nächsetn Termin eskortiert.
Alles in Allem war es eine sehr schöne Zeremonie die wir in der Hofburg verbrachten. Ich bin sowieso ein großer Fan des Präsidenten und bin immer wieder froh, wenn ich ihn mal treffen kann.
Nach dem Vormittag in der Hofburg, hatten wir noch bis 16 Uhr Freizeit in der Hauptstadt, bevor es dann wieder um 17:30 Uhr in Richtung Hypo-Skandal-Staat ging.
Bis dann! Tschüssie!
Heißt soviel wie Streik auf Russisch. Streik, ist ja derzeit gang und gebe hier in den Schüler bzw. Lehrer Kreisen. Alle reden nur noch von Streik usw. Natürlich ist Streik angebracht gegen diese inkompetente Regierung, aber wie sich jetzt Lehrerverterter und Politiker die Köpfe einschlagen, dass ist ja auch nicht mehr normal.
Natürlich ist dieser Vorschlag idiotisch, weil viele junge Lehrer keine Chance auf Arbeit haben, aber ich muss sagen dafür, dass wir Schüler nur indirekt betroffen sind, streiken wir sehr viel.
Wobei, wieso rege ich mich überhaupt auf, diesen Donnerstag haben wir den ganzen Tag keine Schule, weil die Lehrer alle fett am Streiken sind in Wien. ![]()
Wäre toll wenn Freitag auch frei wäre, dann hätten wir ein schönes verlängertes Weekend. Naja mal schaun vielleicht nehm ich mir Freitag einfach mal frei.
Bis dann! Tschüssie!
Sooo. Da bin ich wieder. Leider hab ich es dann nicht geschafft täglich zu bloggen, da ich meist irgendwie beschäftigt war und nie Zeit genug hatte um in Ruhe zu bloggen.
Wie dem auch sei war die gesamte Wienwoche eine sehr interessante und witzige Woche, mit viel Kuriositäten aber auch einigem Lehrreichen.
Großteils war natürlich viel zu Fuß zu gehen was uns alle ziemlich müde machte. Aber Gott sei Dank hatten wir auch viel Freizeit, auch Abends. Somit konnten wir schon auch einen guten “Ausgleich” zum vielen Gehen finden.
Auch über die Herberge darf ich mich nicht beschweren. Vom Essen bis zu den Zimmern war alles ganz O.K. Das einzige was mich am Jugendgästehause gestört hat, war das Teilweise unfreundliche Personal. Naja. Aber man kann ja nicht alles haben.
Fazit: Alles in Allem war es eine wie gesagt sehr angenehme Woche mit vielen Impressionen und Emotionen. Irgendwie werde ich immer trauriger, dass ich bald im Maturajahr und von der Schule bin. Mit so Schulwochen mekrt man erst recht, wie einem die Schulkollegen bzw. Freunde ans Herz gewachsen sind und wie schlimm die Vorstellung ist, sie nicht mehr Regelmäßig zu sehen. Naja. Deshalb werde ich noch die letzten 1 1/2 Jahre genießen.
Bis dann! Tschüssie!
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