Tag "Geschichte"
Es ist schön und gut eine Meinung zu haben. Ach was, es ist sogar notwendig eine eigene Meinung zu besitzen, wie ich finde. Manche Leute haben die eine Meinung, andere Individuen wiederum eine konträre Ansicht. Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit.
In diesem Beitrag möchte ich auf den auf „nachrichten.at“ (der Online-Plattform von den Oberösterreichischen Nachrichten) erschienen Kommentar von Ulrika Günther eingehen. Im Kommentar vom 24. März 2013 setzt sich die Journalistin mit der 205 Episode des Entertainment Formates „Wetten, dass…?“ auseinander. Gleich am Anfang möchte ich betonen, dass ich Frau Günthers Meinung eine gewisse Achtung entgegenbringe. Aber nichts für ungut. Ich teile diese keineswegs. Subjektiv gesehen, hier beginnt nun meine Meinungsfreiheit, verurteile ich sie in den nächsten Zeilen. In medias res!
Es gibt keine blöden Wetten. Wenn es etwas Blödes gibt, dann sind es die Zeilen in Ihrem Kommentar. Ein Rundumschlag gegen alles und jeden. Es ist doch sehr leicht alles schlecht und in „die Schokolade“ zu reden.
Apropos „Schokolade“. Okay. Ich bin mit Ihnen d’accord. Sich öffentlich in eine Wanne voller Schoko zu setzen ist nicht die feine englische Art und natürlich Lebensmittelverschwendung. Dennoch traurig, dass Ihnen solche Ungerechtigkeiten und Fehler der westlichen Welt nur dann auffallen, wenn sie vor laufender Kamera passieren. Während dessen haben Sie sich am Tag des Verfassens Ihres Kommentares vermutlich vier Semmerl beim Bäcker gekauft, nur zwei verzehrt und die übrigen zwei aufgrund frühzeitiger Erhärtung weggeworfen. Lebensmittelverschwendung ist ein Kapitalverbrechen welches täglich begangen wird. In unzähligen Haushalten, Restaurants und Lebensmittelgeschäften. Prangern Sie es doch immer an und machen Sie dies nicht immer nur an TV-Formaten fest.
Weiter geht’s mit ihrem „zweiten Wunsch“. Was stört Sie an der Toiletten-Wette? Sind Sie gar neidisch weil Ihnen keine Lokus-Wette eingefallen ist? Ein mir nicht verständlicher Versuch diese, wie ich finde, gute Wette in die Sch**** zu ziehen. Ist doch eine harmlose, niedliche Wette. Jeder Mensch muss mal aufs Klo. Man sucht das stille Örtchen manchmal sogar mehrmals täglich auf. Wieso nicht eine Wette draus machen? Ich geh mit ihnen Wetten, dass vielen Menschen dieser Act gefallen hat. Außerdem ist es doch mal schön
so etwas zu sehen, als diese veramerikanisierenden Shows in welchen, exempli gratia, Frauen mit Silikon vollgepumpten Brüsten, Blechdosen zerschmettern. Sowas finde ich zum hinunterspülen.
Runaspüln! So würde man doch in Sachsen oder Thüringen sagen. Meines Wissens kommen Sie aus dieser Gegend, Frau Günther. Dementsprechend sind Sie „vorbelastet“ als Kind aus dem Osten. Ich bin 21 Jahre alt. Haben das Regime nicht miterlebt. Darf mich da vielleicht nicht allzu sehr aus dem Fenster lehnen, ohne von den Zeitzeugen eines über den Deckel zu bekommen. Trotzdem wage ich mich und bitte verurteilen Sie mich nicht wie Herren Lanz.
Vielleicht war die Frage nicht die beste. Nicht die voreingenommenste, nicht die Werte freieste, welche er Anna Loos gestellt hat. Aber kommen Sie. Wir leben im Jahr 2013. Sie schreiben selbst, dass die Wende schon ÜBER 23 Jahre her ist. Man kann auch etwas zu penibel sein.
Nennen Sie mich einen vom Mainstream hirnverbrannten Dödel oder sonst was. Ich habe mir die Sendung gestern auch in voller Gänze angesehen. Und ja. Ich fand es nicht kulturell wertvoll. Auch der Bildungsauftrag wurde sicher nicht zu 100% erfüllt, welchen sich der ORF irgendwo zu Buche geschrieben hat. But still.
Irgendwo war ich gut unterhalten. Ein paar plumpe Witzchen, angenehme Gäste wie Michael Bublé und tolle Musik und Wettacts. Ganz nett. Ein netter Samstagabend den mir Lanz mit „Wetten, dass…?“ beschert hat.
Ich will dem ZDF nichts
vorwegnehmen, aber das ist doch der Sinn dieser Sendung. Oder? Es ist eine Entertainment-Show und nicht Hugo Portischs „Österreich-Serie“. Wenn Sie oder ein Zuseher eine Sendung auf diesem Niveau erwartet haben, dann haben Sie mittels Fernbedienung auf den falschen Sender gestellt und vergessen umzuschalten.
Weiters befinde ich ein solches Format als angenehme Art von Fernsehrezeption. Keine Gewalt, kein Blut und noch weniger totalverblödende Castingshows. „Wetten, dass…?“, ist meiner Ansicht nach eine der am längsten überlebenden Shows, welche im deutschsprachigen Raum konzipiert und produziert wird. Kein eingekauftes Konzept aus Übersee. Es ist nicht makellos aber auch nicht kompletter TV-Schrott.
Lassen wir Lanz und der lieblich-dümmlichen Cindy aus Marzahn ihre zwei Stunden Show. Dem Mittelstand sei es eine willkommene Abwechslung.
Bis dann! Tschüssie!
Ist es nicht herrlich? Man besinnt sich immer wieder drauf. Auf Altbewährtes. Belässt es im selben Strickmuster wie seit Jahren schon. „Wieso ändern, wenn es doch schon seit jeher so ist?“
Ich spreche, beziehungsweise schreibe in diesen Zeilen über Traditionen. Exemplifizieren möchte ich, diesen bewusst ausgesprochenen Rundumschlag gegen, die für mich unverständlichen Dinge, Kapitel „Traditionen“, an Allerheiligen. Doch bevor ich mein mächtiges Sprachzepter des verbalen Hassergusses über diesen scheinheiligen Tag schwinge, sollte ich so fair sein und mich beziehungsweise alle unwissenden Leser über betreffenden Tag aufklären. Nun:
Wikipedia klärt uns in den ersten Zeilen darüber auf, dass Allerheiligen ein christlicher Feiertag ist und in der Westkirche am 1. November begangen wird. Wie der Name des Feiertages schon vorweg nimmt, wird oder soll an diesem Tage aller Heiligen der Kirche gedacht werden. Dies resultierte aus der Geschichte. Laut Wikipedia war es „im Laufe der ersten christlichen Jahrhunderte“ immer unmöglicher „jedes einzelnen Heiligen an einem besonderen Tag zu gedenken“. Deshalb beschlossen etliche Päpste dieses allgemeine Gedenken an einem Tag des Jahres abzuhalten. Papst Gregor der 4. hat daraufhin im Jahre 835 den Tag „Allerheiligen“ auf den 1. November festgelegt. Im Laufe der Jahre gedachte man schließlich nicht nur den Heiligen sondern auch den verstorbenen Mitmenschen. Aus meiner Warte aus gesehen, ist der Aufklärung genüge getan.
Ergo: Wir sollen unserer Toten gedenken. Am Friedhof. An einem bestimmten Tag im Jahr. So will es die Kirche. Gott sei es gedankt, dass sich unser schöner Staat und unsere Gesellschaft dieser kirchlichen Tradition angenommen hat.
Jedes Jahr aufs Neue. Der Sturm auf den Friedhof. Die Scheinheiligkeit als führendes Licht. Eine Maske die man sich aufsetzt, während man die Pforten der ewigen Ruhestätte durchschreitet. Heuchlerisch den Toten zu gedenken. Den ehrenwerten Christen zu spielen und beim Verlassen des Friedhofes in die „Normalität“ zurückzukehren, in der Man(n) an das Eigenwohl denkt. Vermutlich in einem Konzern arbeitet, welcher für den tot Unzähliger verantwortlich ist. Dabei aber keine Hundertstelsekunde daran verschwendet, dieser Menschen zu gedenken, geschweige denn nur Ansatzweise dieser Maschinerie entgegenzuwirken.
Mir unverständlich, einen Ort und Tag benennen zu müsse, um seiner Liebsten, Verwandten, Bekannten oder Freunde gedenken zu können. Kann man dies nicht immer tun? Zu welcher Zeit man will? An jedem Ort unseres Planeten? Bin ich
also Heide, wenn ich in Timbuktu meinem verstorbenen Nachbarn und gutem Freund gedenken will? Scheitert dies an Jahrhunderte alten „Riten“ einer ewiggestrigen Institution, die sich heilige katholische Kirche nennt?
Wenn man sich den freien Willen, im Bezug auf das Totengedenken vorschreiben lässt, fühlt man sich doch wieder in das dunkelste Mittelalter versetzt. Dies im Jahr 2012. Last but not least, von Vater Staat „verordnet“. Bravo.
Alle streben wir nach Freiheit. Niemand will sich heut zu Tage etwas vorschreiben lassen. Wir sind für freie Märkte und für einen allgemeinen Individualismus. Jeder will ein anderes Smartphone oder eine andere Haarfarbe. Nur an Tagen wie diesen müssen wir uns „totalitärrisieren“. Pilgern alle auf Friedhöfe um das Gewissen zu beruhigen. Um sich zu gruppieren und der gesellschaftlichen Tagesordnung genüge zu tun.
Unabhängig davon, ob es stürmt, schneit oder Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt herrschen, den Gesundheits-Lotto-Sechser zieht und eine Erkältung oder Schlimmeres einfängt. Ich möchte nicht pietätlos sein, aber könnten sterbliche Überreste lachen, würden sie all jene, die sich in Eiseskälte, unter derbsten meteorologischen Gegebenheiten, auf karge christliche Ruhestätten begeben, herzhaft auslachen. Gleichzeitig wundern sich Personen, welche sich genannten Situationen aussetzen über ihre plötzliche Erkrankung. Klassische Analyse, „da ist wieder mal ein Virus in der Luft.“ Nein, nicht in der Luft.
Schön ist es, sich auf das altbewährte Allerheiligenfest zu besinnen. Man Gedenkt seiner Verstorbenen und am 2. November schreitet die Gesellschaft wieder in ihrem normalen Werdegang. Traditionen sind doch toll.
Bis dann! Tschüssie!
Eeeeey! Wahnsinn! Es gibt doch noch so etwas wie einen Rechtsstaat in unserem ach so schönen Österreich. Allem Anschein nach, wird doch noch gegen den immer stärker werdenden Rechtsruck etwas unternommen. Beispiel für diese Feststellung, ist das vom Netz nehmen der rechtsextremen “Alpen-Donau.info” Webseite. Auch wenn es laut Medien nur vorübergehend sein soll.
Was dieses Gruppierung betrifft finde ich keine schöne Wortwahl um sie zu beschreiben. Sie als “nur Rechts” zu benennen ist ja schon harmlos. Das die Betreiber dieser Webseite mehr als nur mit faschistischem und neonazistischen Gedankengut sympathisieren ist bekannt. Wie verschiedenste Videos auf YouTube beweisen, wettern sie gegen Ausländer, die Europäische Union, die Multikultur und viele weitere Dinge die uns vielmehr bereichern als gefährden.
Bekannt ist die Gruppe auch für das hetzen gegen zweisprachige Volksgruppenmitglieder welche politisch aktiv sind. Unter anderem wurden in den Online-Foren der Alpen-Donau Nazis
auch Daten von Studenten und anderen politisch aktiven Menschen gesammelt und kontinuierlich veröffentlicht. Der Ruf der in diesen Foren angeführten Studenten und Personen wurde öffentlich “besudelt” und sie wurden als Gefahr für das Volk eingestuft, was völliger Blödsinn ist.
Es lässt sich somit nicht bestreiten, dass derartige Webseiten im demokratischen Österreich nichts verloren haben und in höchstem Maße kriminell sind. Schon alleine die Tatsache, dass die Homepage auf einem Server in den USA platziert war beweist, dass diese Gruppierung ganz und gar nicht legale Hintergründe haben kann.
Derzeit wird nun auch gegen 50 Verdächtige, welche in unmittelbarem Zusammenhang zu dieser Internetseite stehen, wegen Wiederbetätigung ermittelt. Ich hoffe das jeder der mit dieser Gruppierung etwas zu tun hat seine gerechte Strafe erhält. Mit einem Geschichtsbuch und Besuchen von Konzentrationslagern sollte diesen Personen mal klargemacht werden, welche Ideologien sie mit ihrer Hetze und ihrer Bewegung eigentlich vertreten.
Bis dann! Tschüssie!
Langsam aber sicher gehts jetzt echt ans Eingemachte. Ich schätze ihr merkt das mitlerweile auch schon an der Seltenheit meiner Blogeinträge. Die letzten Schularbeiten sind jetzt in vollem Gange. Für die mündliche Matura habe ich auch schon ziemlich offiziell inskribiert und meine Themen für die mündlichen Prüfungen stehen auch schon fest. Schriftlich maturiere ich in allen 4 Hauptfächern. Englisch, Slowenisch, Deutsch und Mathe. Mündlich muss ich somit nur 3 Prüfungen absolvieren. Ich habe mich bei den mündlichen Prüfungen für die Fächer Geschichte, Geografie und Englisch entschieden. In English werde ich über die Geschichte des Internets (org. Titel: “The Life and Times of the Internet”), in Geografie über politische und ekonomische Systeme (org. Titel: “Politični in ekonomski sistemi”) und in Geschichte über die Aussiedlung der Kärntner Slowenen speziell auf meine Familie bezogen (org. Titel: “Izseljevanje Koroških Slovencev – Družina Kokot”) sprechen.
Neben meiner ganzen Matura habe ich mich auch noch entschlossen das so genante “Cambridge First Certificate” zu absolvieren. Das First Certificate ist eine Bescheinigung der Universität Cambridge, welches zeigt das mein Englisch in Wort und Schrift einem gewissen Standart entspricht. Deswegen habe ich auch wöchentliche Vorbereitungskurse für die Prüfung zu dieser Bescheinigung. Leider kriegt man das Zertifikat nicht einfach so. Es kostet recht viel und verlangt auch viel an guten Kenntnissen. Aber ich bin sehr optimistsch, dass ich auch diese Prüfung schaffen werde.
Das einzige was derzeit etwas auf der Strecke bleibt ist mein Blog. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel wenn ich in nächster Zeit nur wenig bloggen werde. Aber ich kann euch versprechen, dass ich auf jeden Fall so oft wie möglich ein Lebenszeichen von mir geben und von meinen Fortschritten berichten werde. Ich wünsche euch einen stressfreien und schönen Frühling. Genießt das schöne Wetter!
Bis dann! Tschüssie!
Heute hab ich mir im Hauptabendprogramm, das Drama “Das Parfum” angesehen. Bis jetzt, reizte es mich eigentlich nie diesen FIlm zu sehen, doch da heute nichts “Besseres” im TV lief, hab ich mich schließlich entschlossen doch “Das Parfum” anzusehen.
Das Drama behandelt die Geschichte eines jungen Mannes mit einem außergewöhnlich gut ausgeprägtem Geruchssinn. Da er aber seit Beginn seines Lebens nie das Gefühl von Liebe verspührt, wird er verrückt. Verrückt nach Gerüchen. Als der Protagonist Jean-Baptiste Grenouille, eines Tages den Geruch von jungen und hübschen Mädchen kennenlernt, entwickelt sich seine Verrücktheit in Richtung von Parfums. Er wird so verrückt, dass er den Geruch von jungen Mädchen in einem Parfum vereinen will.
So beginnt er mit seinem teufilschen Werk. Er ermodet ein schönes Mädchen nach dem Anderen um an deren Gerüche zu gelangen. Für sein Parfum benötigt er genau 12 Gerüche, doch um es übernatürlich zu machen, benötigt er auch noch einen außergewöhnlichen Geruch. So ermodert er 12 durschnittliche Schönheiten. Die letzte, ist die Tochter eines reichen Mannes welche er lange Zeit verfolgen muss, bis er sie doch ihres Geruches berauben kann.
Schließlich vollendet er sein Parfum mit Hilfe des 13ten Geruches. Während der Zubereitung des Parfums wird er festgenommen und verurteilt. Bei seiner Hinrichtung verzaubert er den Hänker und alle Anwesenden mit dem übernatürlichen Parfum. Schließlich gelingt ihm die Flucht zu seinem Geburtsort. Dort schließt sich der Kreis und der junge Mann begreift, was ihm gefehlt hat. Die Liebe und zuneigung einer Mutter. So verbraucht er das gesamte Parfum und verschwindet spurlos am Ort seiner Geburt.
Mein Fazit:
So langweilig wie ich den Film einschätzte war er im Endeffekt dann doch nicht. Er erwies sich als doch sehr spannend und vorallem auch etwas gruselig. Es war auf jeden Fall wieder eimal schön einen Film zu sehen, welcher auch eine etwas tiefgründigere Aussage hatte. Nicht umsont ist er ein viel ausgezeichneter und einer der meist gesehensten Film. Begonnen bei der “Bambi” Auszeichnung erhielt “Das Parfum” viele weitere europäische Filmpreise.
Wenn ihr wirklich ein spannendes und vor allem tiefgründiges Drama sehen wollt, dann kann ich euch “Das Parfum” nur empfehlen. Es ist zwar nicht jedermanns Sache, doch einmal sollte man “Das Parfum” schön gesehen haben. Ich könnt mir natürlich den Film auch nicht jeden Tag ansehen, aber es war es wert ihn heute Abend in ORF gesehen zu haben.
Bis dann! Tschüssie!
Eigentlich wollte ich ja mit dem Ansehen des neuen Tarantino Films “Inglorious Bastards” warten bis er im Wulfenia Kino anläuft, aber ich und mein Vater konnte uns einfach nicht beherrschen und haben uns den Tarantinogenuss schon heute Abend gegeben. Und wir haben es auf jeden Fall nicht bereut ihn schon früher zu sehen.
Wieder einmal hat sich Quentin Tarantino ausgezeichnet. So partiell skurril seine Filme auch sind, aber sie haben schon einige gewichtige Aussagen mit im Gepäck. Die Grundaussage des neuen “Tarantinos” ist sicher schonmal, dass der Regieseur kein Befürworter von Kriegen ist. Besonders merkt man, dass er kein Freund der Nazis ist. Zumindestens richten die Protagonisten in Inglorious Bastards die Nazis nicht gerade schön her. Von der überhöhten Gewaltbereitschaft gegenüber den Nazis bis hin zur Verstümmelung ihrer Leichen ist alles entahlten was Tarantinos Abneigung gegen über der rechtsnazionalen Menschen auf unseren Planeten unterstreicht.
Ich will nicht sagen das ich solch eine Gewalt gegen Nazis gut finde, aber in gewisser Form hab ich schon leicht “geschmunzelt” während im Film die “Bastards” am Werk waren.
Leider ist der Film eine ausgedachte Geschichte, basierend auf geschichtlichen Grundfakten. Aber der Gedanke hat mir schon gefallen, dass die komplette “Nazielite” um Hitler, Göbbels & Co. in einem Kino in die Luft gesprengt wird. Mich würde an diesem Gedanken nur interessieren, wie die Geschichte so ausgesehen hätte wäre es wirklich so wie im Film gewesen.
Vielleicht wäre der Krieg anders ausgegangen und viele Soldaten hätten überlebt undhätten
nicht im blutigen Kampf um Deutschland sterben müssen. Doch die Soldaten wären die einzigen die dann unblutig davon gekommen wären. Man darf niemals in der Geschichte des 2. Weltkrieges und des Deutschen Reiches den Holocaust vergessen. Auch wenn einige Soldaten überlebt hätten, so hätten bzw. haben es knapp 7 Millionen Menschen nicht überlebt. Größtenteils Juden, Slawen, Behinderte, Kommunisten, “Feinde des Reiches” und unzählige Andere, welche in Konzentrations und Arbeitslagern ums Leben gekommen sind.
Alles in Allem finde ich hat trotz der Erfundenheit Quentin Tarantino einen sehr guten Film auf die Leinwand gebracht. Sehr löblich und ausgezeichnet Spielt auch der österreichische Protagonist Christian Waltz in der Rolle des SS-Standartenführers. Tarantino selbst war es der Waltz als den Star des Filmes bezeichnet. “…er spielt sogar Brad Pitt an die Wand…!” – meint der Regiseur zur Leistung des Österreichers.
Mein Fazit:
Alles in Allem ist Quentin Tarantinos “Inglorious Bastards” ein toller Film, mit viel Action und einer guten Mischung aus erfundener Story und geschitlichen Fakten des Deutschen Reichs. Natürlich wie gewohnt mit der etwas skurillen “Tarantino Brutalität” und herzhaftem schwarzen Humor.
Ich will euch im vornherein nichtb den Inhalt erzählen. Seht euch den “Streifen” selbst an und bildet euch eure Meinung zum Film.
P.S.: Wer wieder mal der Zeit hinterher ist und nicht weiß das Tarantino einen neuen Film gemacht hat so hab ich hier nochmal den Trailer zum Film als kleinen Anreiz:
Bis dann! Tschüssie!
Man glaubt es kaum. Landeshäuptling Gerhard Dörfler ist das SS-Veteranentreffen am Ulrichsberg “politisch zu weit rechts!”. Die “rechtslastigkeit” der SSler Veteranen sei immer sein bisheriger Grund seiner Nichtteilnahme gewesen und das wird so bleiben, meinte er gegenüber der APA. Außerdem merkte er noch an, dass er damit seine Position, nämlich die Breite-Mitte vertritt. Hätte ich von einem Menschen seines politischen Formates nicht gedacht. Was würde da bloß Jörgi dazu sagen, wenn er wüsste das sein Nachfolger nicht auf den Ulrichsberg will.
Aber das sich Dörfler Allgemein eher weniger für die Geschichte seines Landes interessiert wissen wir ja bereits. Schließlich hat er auch der Gedenkverantslltung am Loibl im Juni den Laufpass gegeben, obwohl Präsident Fischer (AUT) und Präsident Türk (SLO) daran teilnahmen.
Naja, so ist er unser Geri Dörfler, umstritten, frauenfeindlich, in der politischen Mitte und Landeshauptmann von Kärnten.
Kleine Zeitung Artikle zu Gerhard Dörflers Ulrichsberg Absage.
Bis dann! Tschüssie!

“Würden wir nicht in Kärnten wohnen, könnten wir ja fast noch drüber lachen.” – sagte eine Frau, nach der Aufführung von “Jura Soyfer – Auf uns kommt es an!” Was zwar vielleicht etwas ironisch und spaßig klingt, ist leider traurige Tatsache. Doch das Stück, unter der Regie von Johann Kressnik, ist wie eine Adrenalinspritze für das braune Kärnten. Mit den total kritisch dargestellten Themen rund um den Nazionalsozialismus bis hin zum Tod Jörg Haiders, werden einmal mehr den Zusehern die Augen geöffnet. Schließlich lassen sich leider heute noch in Kärnten ziemlich viele parallelen zur Nazizeit aufzeigen.
Das Stück spielt allgemein mit allen Emotionen der Zuschauer. Man kann in einigen Szenen lachen, in vielen wird man nachdenklich, betrübt, traurig aber auch die Angst, hat glaube ich auch den Einen oder Anderen gepackt.
Ich will in diesem Blogeintrag keinen Inhalt des Stückes wiedergeben, weil ich finde jeder sollte sich dieses Stück mit eigenen Augen ansehen. Das Stück ist meiner Ansicht nach sehr sehenswert und vorallem auf einem hohen kulturellen Niveau. Den Preis von 20€ pro Eintrittskarte finde ich zwar leicht überhöht, aber man kriegt für das Geld wirklich ein tolles Theaterstück geboten. Wenn ihr die Gelegenheit habt, euch dieses Stück anzusehen, bitte nehmt diese Gelegenheit wahr und schaut es euch an. Ich für meinen Teil kenne ja die Probleme hier bei uns in Kärnten und für mich war nur weniges an der Thematik neu. Deswegen sollten sich das auch einige außenstehende Personen ansehen, damit auch diesen mal die wahren “Kärntner-Augen” geöffnet werden.
Bis dann! Tschüssie!
Was Kriegsfilme betrifft bin ich eigentlich ein ziemlich hart gesottener. Es gibt nur sehr wenig Filme die mir wirklich an die Konsistenz gehen. Heute hat mich ein Film aber wieder stark mitgenommen.
Die Brücke.
“Die Brücke” ist ein Film über die letzten Tage des 2. Weltkrieges in Deutschland. Er handelt von einem Jugendlichen namens Albert, welcher mit seiner Mutter als Bombenflüchtling in ein Dorf in Bayern gebracht wird. Er und seine Mutter werden bei Paula und ihrer Familie untergebracht. Schon bald verlieben sich die beiden ineinander. Sie besuchen auch gemeinsam die Schule, welche schon bald als Lazarett für deutsche Verwundete genutzt wird.
Die Amerika rücken in den darauf folgenden Tagen ziemlich nah an. Dies hat zur Folge, dass die Wehrmacht alle Jugendlichen, welche über 16 Jahre alt sind an die Front einzieht. Auch Albert befindet sich unter den 7 Jungen, welche sich im Wehrmachtlager melden. Sie erhalten den Auftrag, eine Brücke um jeden Preis vor den Amerikanern zu beschützen. Schon bald treffen die Amerikaner ein und die Jugendlichen sind in sehr ernste und vor allem mit vielen Emotionen geprägte Kämpfe verwickelt. Vielen machen die harten Kämpfe sehr zu schaffen. Als einige der Jungen sterben spitzt sich die Lage immer mehr zu.
Mitten in der Nacht zieht sich die amerikanische Angriffswelle zurück. Am nächsten Morgen wachen die 3 überlebenden Jugendlichen auf, unter ihnen auch Albert. Als sich die 3 auf den Weg nachhause machen wollen, fliegt eine Kiste mit Raketenwerfern in die Luft und tötet einen der 3 Burschen. Am Ende wird auch noch der letzte Kamerad von Albert getötet. Zum Schluss überlebt Albert als einziger. Schwer geschockt und unter Tränen gerührt empfängt er in der letzten Szene seine alles geliebte Paula.
Fazit:
Es ist ein sehr emotionaler Film welcher mit Sicherheit auch den kaltherzigsten Menschen mitreist. Ich kann ihn wirklich nur jedem empfehlen. Vor allem ist er sehr geeignet für ein junges Publikum, da sich junge Menschen sehr gut mit den Problemen und emotionalen Handlungen der Protagonisten identifizieren können.
Bis dann! Tschüssie!
Jetzt habe ich ja eine lange Zeit nicht gebloggt. Aber das hatte einen guten, aber leider nicht angekündigten Grund. Ich war nämlich bis heute mit meiner Schulklasse in Polen (Ausschwitz). Bin leider nach knapp 12 Stunden Busfahrt etwas im Arsch um euch ausführlich über Polen zu berichten.
Wollte mich heute nur vorerst mal melden, nicht das ihr denkt ich sei tot oder so!
Bis dann! Tschüssi!
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Es gibt ja einige lustige Telefonwitze, aber diese hier ist echt zum zerbröseln. Pflicht für
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