Tag "2010"
Neues Jahr neues Glück. Letztes Jahr zu Jahresbeginn hab ich mir ja eine kleine aber feine Liste mit Vorsätzen für das Jahr aufgeschrieben. Der eine von euch wird sich noch an DIESEN Eintrag erinnern. Nun dachte ich mir ich schau mal, was ich im vergangenen Jahr so alles erledigt habe und was ich nun im neuen Jahr von der Liste streichen darf.
Außerdem dachte ich mir, ich füge noch den einen oder anderen Punkt zur Liste hinzu. So sieht nun meine Liste der “guten” Vorsätze für das Jahr 2011 aus. Die durchgestrichenen habe ich bereits 2010 erledigt und dienen nur zur Veranschaulichung.
Meine Vorsatzliste (2011):
- Matura positiv abschließen
- 2-3 Kilo abnehmen
- Zivildienst antreten (bin vorübergehend Untauglich)
- Audio Equipment kaufen
- Festivals und Konzerte besuchen
- gesünder Leben
- nach Wien ziehen
- in Wien studieren
- den Führerschein erhalten
- ein Auto kaufen
- erstes Geld verdienen
Habt auch ihr eine Liste mit Vorsätzen? Schreibt sie mir als Kommentar oder als Link zu eurer Liste.
Bis dann! Tschüssie!
Neujahr war für mich heuer ganz etwas Besonderes. Nein, nicht wegen der Jahreswende. Nicht ausschließlich wegen der Jahreswende. Wie ich euch schon vor einigen Monaten berichtete, habe ich das heurige Silvester in Deutschland verbracht. Ganz in weiß. Nämlich auf der Sensation White “We celebrate life” in der Esprite Arena / Messe Nord in Düsseldorf. Doch bevor es auf die letzte Party im Jahr 2010 ging, hatte ich noch eine Strecke von knapp 1000kM hinter mich zu bringen.
Freitag (31.12.2010):
Von Früh bis Spät. Hieß es am Tag des Wechsels. Mit Früh, meine ich nicht 9 sondern 4:15 Uhr, denn um diese Zeit klingelte mein Wecker. Nach dem Kampf mit dem Schlaf ging es erstmal zum wachwerden unter die Dusche. Anziehen, letzten Sachen zusammenpacken und ab auf den Klagenfurter International Airport. Ich war schon ganz schön spät dran und kam 30 Minuten vor Abflug erst an den Check-In Schalter. Die nette Dame beruhigte mich gleich wieder und meinte noch, dass ich warscheinlich der einzige Passagier im Flugzeug sei. Dennoch war ich zur Abflugzeit um kurz vor 6 nicht der Einzige. 20 Minuten wurde unser Flugzeug noch “De-Iced”, bevor es dann wie geplant in Richtung München abhob.
Etwas nach 7 Uhr war ich dann schon am menschenleeren Münchner Airport. Hungrig und total übermüdet setzte ich mich in ein gerade geöffnetes Café, wo ich mir ein Panini und einen Caffe Latte gönnte. Nebenbei angemerkt um 10€, was ich ja für ziemlich überteuert halte.
Pünktlich um kurz nach 8 Uhr hieß es wieder cialis online Boarding für den Flug nach Düsseldorf. In Düsseldorf wurde ich von unseren Bekannten aus Dresden empfangen, bei denen ich netterweise während meines Aufenthaltes auch wohnen und übernachten durfte. Um kurz vor 11 Uhr nahm meine Müdigkeit noch kein Ende und ich habe mich entschlossen in der Wohnung der Bekannten mich für die Nacht fitzuschlafen. Schließlich hieß es von 20 Uhr an “Party hart”.
Um 16 Uhr macht ich mich dann ganz alleine durch die Straßen Düsseldorf bis zurück zum Flughafen, wo ich knapp eine Stunde auf meinen sehr guten Kumpel Peter gewartet habe. Nach seiner Ankunft zog er sich im Nu um und wir gaben unsere Jacken sowie Peter’s Rucksack an der Gepäckabgabe am Airport ab. Mit einem Taxi gings dann in das weiße Paradies. Angekommen an der Esprite Arena fanden wir eine gigantische Traube weiß gekleideter Menschen vor. Trotz des wunderbaren Anblickes wurde uns bald ganz anders zu mute. Mit kurzen Ärmeln mussten wir eine geschlagene Stunde in der eisigen Silvester Kälte vor den Toren in die Arena auf den Einlass warten. Das gute alte Sprichwort, “Nur die Harten kommen in den Garten” war das Gebot der Stunde.
Nach der Eiszeit war es endlich soweit. Die Tore öffneten sich und die Massen rasten auf die Arena zu. Ziemlich pünktlich um 21:30 war es dann soweit. Der Startschuss für die geilste und letzte Party im Jahr 2010 war gefallen. Mit einer tollen Show und den geilen Beats von DJ “Mr. White” und DJ “Richie Hawtin” wurde die mit 25k Mann und Frau besetzte Arena so richtig heiß gemacht für den Jahreswechsel. Der sogenannte Silvester Moment wurde standesgemäß mit einem Countdown und zur Stunde 0 mit einer der mächtigstens Shows die ich je gesehen habe begangen. 25 Tausend Menschen sprangen nach den Anweisungen des MC um genau 0 Uhr aus der Hocke in das Jahr 2011. Besser konnte man garnicht in das neue Jahr starten.
Samstag (01.01.2011):
The Show must go on. Die ersten Stunden des Jahres verbrachten ich und Peter mit den phänomenalen Klängen von Sebastian Ingrosso und Fedde Le Grand. Ausgeklungen ist das Megaevent mit den Tunes von Funkagenda und Joris Voorn & 2000 and One. Kurz nach 6 Uhr haben ich und Peter die Party verlassen und uns wieder in die eisige Kälte begeben. Nach ziemlich langer Suche nach einem Taxi sind wir dann halb erfroren wieder am Flughafen angekommen wo wir unsere Jacken abholten. Passend zur Uhrzeit gab es dann Frühstück beim Schachtelwirten. Langsam aber sicher machten sich auch die Müdigkeit sowie schmerzende Füße bemerkbar. 10 Stunden Party gehen doch ganz schön an die Konsestenz.
Der Weg zurück in die Wohnung war lang und hart. In das wohlverdiente Bett fielen wir um knapp nach 9 Uhr.
Ich öffnete die Augen und der Blick auf mein Handy verriet mir das es knapp nach 17 Uhr war. Es dämmerte bereits wieder und der erste Weg führte unter die Dusche. Nachdem ich mich wieder etwas salonfähiger gemacht habe gab es Spaghetti “zu Mittag”. Den Rest des ersten Tages im neuen Jahr ließen wir gemeinsam etwas ruhiger ausklingen.
Sonntag (02.01.2011):
Going back South. 9 Uhr früh. Wieder einmal hieß es ab aufstehen, fertig machen auf den Flughafen fahren. Nur diesmal bedeutend ausgeschlafener. Um halb 11 musste ich mich wieder von meinen Dresdner Bekannten und Peter vor der Sicherheitskontrolle zum Fluggate trennen. Ziemlich pünktlich hoben schließlich der Flug nach München sowie der Weiterflug nach Klagenfurt ab. Angekommen in Klagenfurt wurde ich von meiner Familie schon erwartet und mit den besten Wünschen für das Jahr begrüßt. Kurz nach 16 Uhr nahm also mein Silvesterkurztrip sein Ende.
Es war eine der besten, größten, geilsten und eindrucksreichsten Silvesterparties die ich bisher erleben durfte. Mit knapp 25k Leuten, der besten Musik und Show sowie einem sehr guten Kumpel hat das Jahr 2011 auf jeden Fall sehr vielversprechend angefangen. Ich kann gar nicht in Worte fassen wie geil es war.
Ich hoffe auch euer Rutsch ins Neue war etwas Besonderes und ihr konntet im Kreise eurer Freunde, Verwandten oder Bekannten richtig abfeiern.
Bis dann! Tschüssie!
Grund zur Anklage. Grund zur Verzweiflung. Grund zu hinterfragen. Haben nun nicht nur die Betroffenen Mitmenschen der 19 Todes Opfer und der Hunderten von Verletzten, sondern auch die gesamte Gesellschaft des 21 Jahrhunderts. An dieser Stelle möchte auch ich mein tiefstes Beileid und mein außerordentliches Mitgefühl den Opfern und deren Angehörigen zum Ausdruck bringen.
Was ist das für eine Entwicklung die unsere Menschheit nun mitmacht? Wohin bewegen wir uns eigentlich? Düsburg, zeigt mir persönlich zumindest das sich die Menschheit in eine egozentrische, gnadenlose und unbarmherzige Gesellschaft entwickelt. Menschen, welche sich trotz großen Andranges und sichtlichem Trubels gierig durch einen für gigantische Massen ungeeigneten Durchgang pressen und sichtlich am Boden liegende Menschen einfach zertrampeln. Solche kann man wohl überhaupt nicht zum Teil einer kollegialen und sozialen Gesellschaft zählen.
Soweit ich weiß, spürt man das doch wenn man auf etwas draufgeht das nicht ganz eben ist. Geschweige den ein Mensch. Ist doch schlimm. Natürlich kann man den Menschen die dort durchgegangen sind nur bedingt die Schuld zusprechen, schließlich hat auch der Veranstalter einen tödlichen Fehler gemacht und den Eingang total falsch eingeplant.
Es schockiert mich zutiefst, wenn ich sehe das Menschen praktisch ohne Gefühle über das unschuldige Leben eines Mitmenschen trampeln.
Da dies ja nicht ein Einzelfall in Düsburg ist frage ich mich wirklich, ob man unsere Gesellschaft noch sozial nennen darf. Ist ein Menschenleben den nichts mehr wert? Auch wenn das ein Festival ist mit lauter Musik und guter Stimmung, kann man nicht wenigstens einen Hauch von gesittetem Verhalten an den Tag legen? Ich habe durchaus Verständnis das in diesem Eingangsbereich die Panik ausgebrochen ist, doch kann man so panisch sein, dass man in seiner Angst jede Courage verliert und nur noch ans eigene Wohl denkt und andere ganz auf der Strecke liegen lässt?
Immer öfter bemerke ich das vor allem jungen Menschen das wohl Anderer oder Älterer total egal ist. Jüngste Ereignisse berichten uns sogar von Raub, Gewalt und Anderen schlimmen Delikten gegenüber älteren Personen. Ausgeführt von Jugendlichen. Dies erschreckt mich immer wieder. Leider hört man dies nicht nur 1 bis 2 Mal pro Jahr sondern Tag für Tag aus allen Formen der Medien. Unsere Gesellschaft ist wirklich an einem Punkt angelangt wo es nur noch das “Ich” und vielleicht noch das “Ich und Familie und ein paar Freunde” gibt. Der Rest wie Gemeinschaft, Nächstenliebe
oder Sozialität wird kleingeschrieben oder gar verworfen. Frei nach dem Motto: “Was interessiert mich der, den kenn ich doch garnit!”
Der Beste Weg so etwas zu erlernen wäre eine verpflichtende Arbeit für Jugendliche in einem Heim, bei Street Workern oder gar im Krankenhaus. Warum sollten junge Männer sich im “Gatsch” der österreichischen Wälder wältzen. Was soll ihnen das für das Leben bringen?
Mein Großvater ist leider nach seiner schweren Erkrankung nun seit geraumer Zeit in Krankenhäusern. Ich gehen ihn natürlich regelmäßig besuchen und das ist neben einem angenehmen Nachmittag bei meinem Opa auch noch eine Lehrstunde für mich. Dort seh ich das Leid, die Schwäche und viele weitere Dinge die einem Menschen zustoßen können auf laufendem Band. Doch dann sehe ich wie diesen Menschen geholfen wird und wie glücklich sie teilweise auch sind, dass sie Hilfe bekommen. Noch glücklicher und dankbarer sind aber jene Menschen denen irgendwas Alltägliches misslingt und sie auf Abruf Hilfe benötigen, was aber leider oft nicht möglich ist. Sei es ein Gegenstand der einer alten Dame herunter gefallen ist oder seien es Fahrradteile die ein gehbehinderter Mensch ins Auto packen will und es nicht schafft. Dies sind zwar kleine Dinge doch vielleicht auch die Entscheidenden für junge Menschen wie mich, bei welchen man sieht wie wichtig es ist Anderen auch mal zu helfen oder auf schwache Menschen acht zu geben.
Würden diese Grundgedanken und Einstellungen in den Köpfen gewisser Jugendlicher verankert werden so könnten Tragödien wie jene in Düsburg vielleicht von Besucherseite vermieden. Wobei etwas mehr Aufklärung, Menschenverstand und Sozialität würden nicht nur der Jugend, sondern auch vielen Organisationsteams wie dem in Düsburg gut tun, hinter welchem Erwachsene und vom Protokoll aus gesehen reifere Menschen sitzen sollten.
Bis dann! Tschüssie!
Seit gestern bin ich wieder in der wunderschönen Metropole des Ostens bei meinem guten Freund Peter. Den kennt ihr sicher noch als Ersteller meines neuen Blog-Designs. Nun schon zum dritten Mal treffen wir uns in seiner Heimat, in der Dresdner Neustadt. Mittlerweile wird mein sommerlicher Trip nach Dresden schon zur Tradition. Diesmal wahrscheinlich auch einer der letzten nach Dresden, da Peter im Laufe
seines weiteren Lebens nach Berlin ziehen wird. Ach um es hier auch noch gleich mal zu erwähnen. Peter ist genau heute 22 geworden. An dieser Stelle auch nochmal alles Gute an ihn.
So. Für heute solls mal genug gebloggt sein. Ich werde euch dann einen genaueren Reisebericht, wie immer wenn ich wieder Zuhause bin schreiben.
Bis dann! Tschüssie!
4 Jahre mussten wir warten und nun ist es endlich wieder soweit. Der Beste bzw. die Besten haben es geschafft und gewonnen. Ich glaube alle wissen schon von ich schreibe. Die Fußball WM in Südafrika ist zu Ende. Des Fans leid des TV-Guckers Freud. Nach diesem Großereignis dürfte schließlich und endlich das lang ersehnte Hauptabendprogramm mit allen Filmen und Serien wieder genossen werden. Das lässt Fernsehglotzer wieder strahlen.
Alles in Allem haben wir eine echt kuriose WM gesehen mit vielen Überraschungen. Tränen, Spannung, Freud und natürlich auch Leid. In einem Interview mit einem Philosophen in der heutigen Kleinen Zeitung habe ich einen Satz entdeckt welche sich schließlich und endlich wirklich bewahrheitet.
“Fußball kann der hohen Kunst und Kultur durchaus das Wasser reichen. Warum? In keinem künstlerischen Werk, sei’s auf einer Bühne oder in einem Buch werden so viele Emotionen und Gesichter ausgelebt und vorgespielt, als in den 90 Minuten bzw. 120 Minuten eines Matches.” Genau derselben Meinung bin ich auch. So primitiv und vulgär Fußball auch teilweise sein mag, aber aus dieser Sicht erhält die Jagd nach dem Runden Leder ein ganz anderes Gesicht.
Eine WM kann neben den Spielen, Siegern und Verlieren auch andere sehr interessante Fakten aufzeigen. Lasst uns mal das ganze etwas statistisch auffächern, schließlich wissen wir alle das Spanien Weltmeister ist, Holland Vize-Weltmeister und Deutschland auf Rang 3.
Wusstet ihr, dass Spanien neben 2 EM-Titeln nun den ersten Weltmeister Stern auf das Trikot heften darf? Insgesamt sind während den 64 Spielen genau 145 Tore gefallen. Das ergibt einen Schnitt von 2,27 Toren pro Spiel. Ist doch eigentlich recht wenig finde ich. Apropos Tore, Torschützen König bei der WM in Südafrika wurde übrigens Thomas Müller mit 5 Toren und 3 Vorlagen. Gratulation auch an ihn. Vor allem als Jungstar ist das schon einmal ein schöner Erfolg würde ich sagen. Bester Spieler des Turniers wurde ein Stürmer aus Uruguay. Diego Forlán wurde zum besten Spieler der WM gekürt. Zuschauertechnisch gab es auch ein paar sehr interessante Zahlen. Die Spiele haben knapp 3.200.000 Menschen in den Stadien Südafrikas mitverfolgt. Das sind 1.200.000 Menschen mehr als die gesamt Bevölkerung von Slowenien. Im Schnitt haben somit knapp 50 Tausend Menschen pro Spiel in den Stadien gesessen.
Mit Spanien und Holland standen seit 1978 erstmals wieder 2 Teams in einem Finale welche noch nie zuvor Weltmeister waren. Das Finale war bis zur letzten Minute sehr spannend aber sehr stark von den Spaniern dominiert. Leider hat das Finale auch das Eine oder Andere gröbere Foul überschattet. Vor allem die Attacke von De-Jong gegen Xabi Alonso war wirklich unnötig und hat nun wirklich nichts in einem hochkarätigen Finale verloren. (KLICK MICH FÜR DAS VIDEO). Spannend blieb es mit einem 0:0 bis zur Verlängerung. Entscheidend war dann das Tor von Andrés Iniesta zum 1:0 für Spanien, welches der spanischen Mannschaft schließlich den WM Titel einbrachte.
An dieser Stelle Gratulation an das Team von der Iberischen Halbinsel.
Die 20. Fußball Weltmeisterschafts Endrunde erwartet uns nun in 4 Jahren in Brasilien. Jetzt heißt es noch ein paar viele male schlafen und schon ist die WM wieder vor der Tür. Vorher steht aber noch ein europäisches Fußball Event ins Haus. Die EM in Polen und der
Ukraine erwartet uns 2012 ebenfalls im Sommer.
Bis dann! Tschüssie!
Damit ihr nicht auch so unangenehme Erfahrungen machen müsst mit der Musterung wie ich gebe ich euch ein paar hilfreiche Tipps wie eure Musterung
nur halb so unangenehm wird.
1.) Bekleidung:
Ein ganz wichtiger Punkt ist die Mitnahme von eigener Untersuchungskleidung. Was ist Untersuchungskleidung? Die Untersuchungskleidung bei der Musterung besteht aus Badeschlappen eine kurzen Hose sowie einem T-Shirt. Ich musste die unangenehme Erfahrung machen, dass ich keine Untersuchungskleidung mitnahm und so in den Geschmack der bereitgestellten Kleidung kam. Wer also nichts gegen Fußpilz und eine Hot-Pants ähnliche Hose hat der kann aber auch damit leben.
2.) Übernachtung:
Wenn ihr nicht hausen wie die schlimmsten Verbrecher wollt, dann würde ich euch nicht empfehlen in der Kaserne zu übernachten. Nicht nur das es müffig ist in den Zimmern sondern auch das Bett und die Aufstehzeiten sind unmenschlich. Ich habe mich präventiv gleich vor dieser Erfahrung gedrückt.
3.) Mappe oder Folie:
Zur Musterung muss man ja so einiges an Zetteln und Formularen mitnehmen und verwahren. Ohne eine Folie oder noch besser einer Mappe ist man dort schnell aufgeschmissen bzw. es ist sehr nützlich und sicher alles beisammen in einer Folie oder Mappe zu haben.
4.) Nimm nichts ernst
Während diesen beiden Tagen erlebt, hört und sieht man viel. Man wird auch oft blöd angemacht oder ähnliches. Nimm nichts davon ernst sonst hast du am Ende des Tages eine sehr schlechte Laune. Sollte auch am zweiten Tage, aus welchem Grund auch immer eine Untauglichkeit bzw. vorübergehende Untauglichkeit festgestellt werden, mach dich deswegen nicht fertig. Du bist deswegen nicht dümmer, schlechter oder kranker als Taugliche. Seh es auch gewisser maßen Positiv. Untaugliche sind von der Wehrpflicht befreit.
Bis dann! Tschüssie!

Wie schon berichtet war es ja nun endlich soweit. Ich hatte meine Musterung. Einerseits bin ich froh, dass es nun vorbei ist, andererseits wieder nicht. Bevor ich aber näher drauf eingehe ein kurzer Review wie die beiden Musterungstage so abgelaufen sind.
Donnerstag (Tag 1):
Hardcoretesting. Der erste Tag stand ganz im Zeichen von vielen vielen Tests. Diese Tests wurden in 2 Hauptgruppen eingeteilt. Der psychische und der physische Test.
Um 07:00 Uhr morgens war es dann soweit. Ich betrat die erwürdigen Räume der Stellungskommision Kärnten und wurde gleich mal ganz militärisch Begrüßt. Ohne verschnauf Pause ging es dann ab in ein kleines Zimmerchen wo mir dann zügig und ohne jede liebe Blut abgenommen wurde. Nach kurzen Instruktionen und der Bezifferung jedes einzelnen wurde mit uns “Nummern” dann der psychologische und motorische Test durchgeführt. Dieser dauerte knapp 2 Stunden und wurde mittels Computer durchgeführt. Dieser Test war ein ganz schöner “Brainfuck” doch ich hab mich echt bemüht. Daraufhin wurden wir zur Kantine rekrutiert um uns für die Nachmittagstests zu stärken.
Eine Mahlzeit später wurden wir dann in kurzen Höschen, T-Shirt und Badeschlapfen durch die medizinische Straße gejagt. Sehtest, Röntgen und Co wurden zur Ermittlung unserer Vitalität durchgeführt. Viele Tests und Warteminuten später war ich doch recht erschöpft. Abschließend durften wir uns noch eine Predigt anhören, von den vielen Vorteilen des militärischen Präsenzdienstes.
Freitag (Tag 2):
Final summation. 06:30 Uhr Tagwache, hieß es am zweiten Musterungstag. Tag der Auswertungen und des langen Wartens. Im Endeffekt bestand der Tag
daraus, das wir in der Wartehalle des Stellungsgebäudes saßen und darauf warteten bis die Testergebnisse ausgewertet und uns dann mitgeteilt wurden. Amperican Pie 3, Snatch und ein paar Minuten von Pulp Fiction musste ich auf den Fernsehern der Wartehalle sehen bevor ich meine Ergebnisse erfuhr. Zum Schluss hieß es dann das ich trotz meiner überdurschnittlichen Psychologischen und den guten Gesundheitlichenwerten wegen einer derzeitigen Verletzung auf meinem Fuß “vorübergehend bis 12./2010 untauglich” bin.
Fazit:
Na klasse. Unterm Strich heißt das, dass ich im Dezember wiederkommen muss und im Falle einer Tauglichkeit im Dezember, knapp 1 1/2 Jahre meiner Studienzeit verliere. Hoch lebe die allgemeine Wehrpflicht in Österreich.
Irgendwie habe ich 2010 jetzt schon keine Lust mehr auf garnix. Komisch. Mir fehlt für so viele Sachen und Dinge einfach die Motivation. Vor allem was die Schule betrifft. Das blöde ist, wie ihr wisst bin ich im Maturajahr und ich sollte eigentlich total motiviert sein, doch leider ist dies nicht der Fall.
Hat einer irgendwelche Tipps wie ich mich motivieren könnte. Ich müsste zum Beispiel die Woche mit Mathe lernen beginnen, doch ich bin einfach nicht motiviert. Die Schularbeit will ich nicht verhauen, aber ich will, dass der Stoff mir einfach so in den Kopf gegossen wird und ich mich nicht dafür anstrengen muss.
Warscheinlich ist aber meine Faulheit auch auf die Dauer zurück zu führen. Schließlich besuche ich mittlerweile 8 Jahre das selbe Schulgebäude und muss 8 Jahre schon fast die selben Lehrer sehen und ihnen schon ein dreivierteltes Jahrzent aufmerksam zuhören. Diese Epoche macht einen wahrscheinlich total unmotiviert. Andererseits müsste ich total motiviert sein, schließlich ist das mein letztes Schuljahr in meinem Leben.
Ich hab so das Gefühl, dass ich mich 2010 ganz schön durchboxen werde. Doch ich werde es schaffen! “Yes we can!”, ist mein Motto für ’10. Irgendwie werd ich es schon schaffen, immerhin hab ich es schon 8 Jahre geschafft. Wäre doch peinlich, wenn ich es heuer nicht schaffen würde.
Bis dann! Tschüssie!

Ich wünsche euch, meinen treuen Leserinnen und Lesern ein frohes, gesundes und vor allem glückliches neues Jahr 2010. Auch dieses Jahr werde ich mich bemühen euch mit Neuestem aus meinem Leben und anderen Neuigkeiten am Laufenden zu halten.
Für das kommende Jahr hab ich mir auch ein paar erreichbare Vorsätze gemacht.
Meine Vorsatzliste:
- Matura positiv abschließen
- 2-3 Kilo abnehmen
- Zivildienst antreten
- DJ Equipment kaufen
- Qlimax und andere Festivals und Konzerte besuchen
- gesünder Leben
Wahrscheinlich kommen da noch die Einen oder Anderen Vorsätze dazu, aber diese 6 Grundvorsätze möchte ich auf jeden Fall am Ende des Jahres von der Liste streichen können. Habt ihr auch ein paar Vorsätze? Wenn ja, lasst sie mich unten in den Kommentaren wissen.
Würde mich freuen. In diesem Sinne nochmals:
PROSIT 2010

Seit heute bin ich wieder im Lande. Nach meinem sehr erholsamen Urlaub in Slowenien, kann es jetzt mehr oder weniger voller Elan ins neue Jahr gehen.
Ins Slowenien hab ich natürlich auch meine tolle Kamera mit gehabt. Am Meer hatte ich schließlich genug toller Motive für wirklich schöne Fotografien. Sehr schön war ein Sonnenuntergang, von welchem ihr auch ein Bild seht heute.
Im Großen und Ganzem war das ein recht erholsamer, letzter Urlaub vor dem Jahr 2010. Eigentlich skurril wie die letzten 10 Jahre so vorbei flogen. Mir kommt es vor, als hätten wir gerade erst 2004 und die Fußball EM wäre in vollem Gange. Naja. So schnell kanns gehn. Ab ins neue Jahrzehnt!
Bis dann! Tschüssie!
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