Es macht mich traurig, wenn ein Land wie Haiti nach einer Naturakatastrophe wie dem Erdbeben vor einigen Wochen in Schutt und Asche und vor allem in totalem Notstand liegt. Wenn Menschen alles verlieren und ohne jedigliche Mittel da stehen und auf unsere Hilfe natürlich angewiesen sind.
Noch trauriger macht es mich jetzt schon wenn ich mit ansehen muss, wie wir, die westliche Welt Länder wie Haiti oder viele andere Entwicklungsländer abhängig machen. Wie wir Länder und ihre gesamte Bevölkerung “faul” machen. Entwicklungsländer in Afrika die nach Krisen, seien sie natürlicher oder menschlicher Art, von uns so “verwöhnt” wurden, dass sie den Eigenerhalt total aufgegeben haben. Die nach dem Gedanken “wieso sollten wir uns die Arbeit antun und selber Felder anbauen, wenn der UNO-Essenstransport sowieso nächstes Monat wieder kommt”, leben.
Was vielleicht etwas skurril im ersten Moment klingt, ist leider traurige Realität. Wenn ich die ganzen Fernsehberichte sehe, wie Lieferungen nach Haiti gehen bin ich einer seits glücklich das diesen Menschen geholfen wird, anderer seits bin ich besorgt, dass diese Menschen auch beginnen nach diesem Prinzip zu leben.
Genau dieser Lebensstiel hält Entwcklungsländer in deren prekären Situation. Würden die Bürger sollcher Länder Eigeninitiative ergreifen und sich nicht von uns “verwöhnen” lassen, hätten sie viel mehr zu Essen und sie wären nicht abhängig von Lieferungen aus dem Westen.
Ich finde unsere Hilfe sollte sich mehr auf den Wiederaufbau und die Unterstützung von Bewirtschaftung konzentrieren als auf die ständige Versorgung mit Lebensmitteln. Natürlich muss nach einer Katastrophe erst die Versorgung stattfinden, doch langwierig sollte auch an die Bewirtschaftung und den Wiederaufbau gedacht werden.
Bis dann! Tschüssie!
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