Neujahr war für mich heuer ganz etwas Besonderes. Nein, nicht wegen der Jahreswende. Nicht ausschließlich wegen der Jahreswende. Wie ich euch schon vor einigen Monaten berichtete, habe ich das heurige Silvester in Deutschland verbracht. Ganz in weiß. Nämlich auf der Sensation White “We celebrate life” in der Esprite Arena / Messe Nord in Düsseldorf. Doch bevor es auf die letzte Party im Jahr 2010 ging, hatte ich noch eine Strecke von knapp 1000kM hinter mich zu bringen.
Freitag (31.12.2010):
Von Früh bis Spät. Hieß es am Tag des Wechsels. Mit Früh, meine ich nicht 9 sondern 4:15 Uhr, denn um diese Zeit klingelte mein Wecker. Nach dem Kampf mit dem Schlaf ging es erstmal zum wachwerden unter die Dusche. Anziehen, letzten Sachen zusammenpacken und ab auf den Klagenfurter International Airport. Ich war schon ganz schön spät dran und kam 30 Minuten vor Abflug erst an den Check-In Schalter. Die nette Dame beruhigte mich gleich wieder und meinte noch, dass ich warscheinlich der einzige Passagier im Flugzeug sei. Dennoch war ich zur Abflugzeit um kurz vor 6 nicht der Einzige. 20 Minuten wurde unser Flugzeug noch “De-Iced”, bevor es dann wie geplant in Richtung München abhob.
Etwas nach 7 Uhr war ich dann schon am menschenleeren Münchner Airport. Hungrig und total übermüdet setzte ich mich in ein gerade geöffnetes Café, wo ich mir ein Panini und einen Caffe Latte gönnte. Nebenbei angemerkt um 10€, was ich ja für ziemlich überteuert halte.
Pünktlich um kurz nach 8 Uhr hieß es wieder cialis online Boarding für den Flug nach Düsseldorf. In Düsseldorf wurde ich von unseren Bekannten aus Dresden empfangen, bei denen ich netterweise während meines Aufenthaltes auch wohnen und übernachten durfte. Um kurz vor 11 Uhr nahm meine Müdigkeit noch kein Ende und ich habe mich entschlossen in der Wohnung der Bekannten mich für die Nacht fitzuschlafen. Schließlich hieß es von 20 Uhr an “Party hart”.
Um 16 Uhr macht ich mich dann ganz alleine durch die Straßen Düsseldorf bis zurück zum Flughafen, wo ich knapp eine Stunde auf meinen sehr guten Kumpel Peter gewartet habe. Nach seiner Ankunft zog er sich im Nu um und wir gaben unsere Jacken sowie Peter’s Rucksack an der Gepäckabgabe am Airport ab. Mit einem Taxi gings dann in das weiße Paradies. Angekommen an der Esprite Arena fanden wir eine gigantische Traube weiß gekleideter Menschen vor. Trotz des wunderbaren Anblickes wurde uns bald ganz anders zu mute. Mit kurzen Ärmeln mussten wir eine geschlagene Stunde in der eisigen Silvester Kälte vor den Toren in die Arena auf den Einlass warten. Das gute alte Sprichwort, “Nur die Harten kommen in den Garten” war das Gebot der Stunde.
Nach der Eiszeit war es endlich soweit. Die Tore öffneten sich und die Massen rasten auf die Arena zu. Ziemlich pünktlich um 21:30 war es dann soweit. Der Startschuss für die geilste und letzte Party im Jahr 2010 war gefallen. Mit einer tollen Show und den geilen Beats von DJ “Mr. White” und DJ “Richie Hawtin” wurde die mit 25k Mann und Frau besetzte Arena so richtig heiß gemacht für den Jahreswechsel. Der sogenannte Silvester Moment wurde standesgemäß mit einem Countdown und zur Stunde 0 mit einer der mächtigstens Shows die ich je gesehen habe begangen. 25 Tausend Menschen sprangen nach den Anweisungen des MC um genau 0 Uhr aus der Hocke in das Jahr 2011. Besser konnte man garnicht in das neue Jahr starten.
Samstag (01.01.2011):
The Show must go on. Die ersten Stunden des Jahres verbrachten ich und Peter mit den phänomenalen Klängen von Sebastian Ingrosso und Fedde Le Grand. Ausgeklungen ist das Megaevent mit den Tunes von Funkagenda und Joris Voorn & 2000 and One. Kurz nach 6 Uhr haben ich und Peter die Party verlassen und uns wieder in die eisige Kälte begeben. Nach ziemlich langer Suche nach einem Taxi sind wir dann halb erfroren wieder am Flughafen angekommen wo wir unsere Jacken abholten. Passend zur Uhrzeit gab es dann Frühstück beim Schachtelwirten. Langsam aber sicher machten sich auch die Müdigkeit sowie schmerzende Füße bemerkbar. 10 Stunden Party gehen doch ganz schön an die Konsestenz.
Der Weg zurück in die Wohnung war lang und hart. In das wohlverdiente Bett fielen wir um knapp nach 9 Uhr.
Ich öffnete die Augen und der Blick auf mein Handy verriet mir das es knapp nach 17 Uhr war. Es dämmerte bereits wieder und der erste Weg führte unter die Dusche. Nachdem ich mich wieder etwas salonfähiger gemacht habe gab es Spaghetti “zu Mittag”. Den Rest des ersten Tages im neuen Jahr ließen wir gemeinsam etwas ruhiger ausklingen.
Sonntag (02.01.2011):
Going back South. 9 Uhr früh. Wieder einmal hieß es ab aufstehen, fertig machen auf den Flughafen fahren. Nur diesmal bedeutend ausgeschlafener. Um halb 11 musste ich mich wieder von meinen Dresdner Bekannten und Peter vor der Sicherheitskontrolle zum Fluggate trennen. Ziemlich pünktlich hoben schließlich der Flug nach München sowie der Weiterflug nach Klagenfurt ab. Angekommen in Klagenfurt wurde ich von meiner Familie schon erwartet und mit den besten Wünschen für das Jahr begrüßt. Kurz nach 16 Uhr nahm also mein Silvesterkurztrip sein Ende.
Es war eine der besten, größten, geilsten und eindrucksreichsten Silvesterparties die ich bisher erleben durfte. Mit knapp 25k Leuten, der besten Musik und Show sowie einem sehr guten Kumpel hat das Jahr 2011 auf jeden Fall sehr vielversprechend angefangen. Ich kann gar nicht in Worte fassen wie geil es war.
Ich hoffe auch euer Rutsch ins Neue war etwas Besonderes und ihr konntet im Kreise eurer Freunde, Verwandten oder Bekannten richtig abfeiern.
Bis dann! Tschüssie!
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