Archiv: 06-2011

ein wort mit x…
25.06.2011

Das war wohl Nix. Leider hat es mit der Aufnahmeprüfung auf der Wiener FH nicht geklappt. Ziemlich umschrieben aber doch sehr direkt, kam die Absage per E-Mail, dass ich die Aufnahmekriterien für die Fachhochschule nicht erfüllt habe. Einerseits fühle ich mich jetzt als wäre ich zu dumm, andererseits war es vielleicht ein Anstoß zur Neuorientierung. Natürlich will ich noch immer im Bereich der Medien und des Journalismus tätig sein, doch scheint die FH nicht der erste richtige Schritt zu sein. Zumindest nicht für mich. Gott sei Dank gibt es ja noch ausreichend andere Möglichkeiten wie ich mir meinen Traumberuf in die Realität herbeirufen kann.
Unter anderem wird in Wien bald ein Standort der deutschen Pop und Medien Akademien eröffnen. Diese Akademie ist zwar bedeutend teurer als die Fachhochschule, bietet aber eine sehr gute und vor allem praxisorientierte Ausbildung. Zwar konnte ich mir bisher noch nicht viele Informationen über den Ablauf einer Ausbildung auf dieser Akademien besorgen, doch habe ich nur Gutes über die Ausbildungen gehört.
Für all jene die sich nun fragen, was ich derzeit mache und wieso ich so wenig blogge, obwohl ich eigentlich genug Zeit haben sollte, noch eine kleine Wortspende dazu:
Seit Mitte April bin ich mehr oder weniger berufstätig. Antrieb dazu, war mir neben der ständigen Hetze des Arbeitsamtes meine persönliche Motivation. Die untätigen Tage Zuhause wurden mir einfach zu viel. Ich wollte beginnen etwas in meinem Leben zu bewegen. Wieder einen geregelten Tagesablauf herstellen. In den vergangenen Woche und Tagen  als ich mich hier auf meinem Blog eher wortkarg präsentiert habe, war ich einigermaßen mit der Beschaffung und Ausübung meiner beruflichen Tätigkeit beschäftigt. Meine persönliche Laune und Zeit hat es einfach nicht zugelassen hier zu bloggen. Außerdem war ich noch in einer ziemlichen Umstellungsphase. order viagra online Zum einen musste ich mit meinem Schülerdasein endgültig ins Reine kommen. Ein Teil in mir wollte es einfach nicht wahr haben, dass es vorbei ist mit dem Schulbank drücken. Dieser Teil wurde Tag täglich von der Realität, des im ersten Moment sehr grausam erscheinenden Alltages, eines erwachsen gewordenen jungen Mannes geplagt. Nun hat aber auch dieser Teil zur Kenntnis genommen, dass ihm nicht mehr alles zum Arsch Hintern getragen wird.
Geld hat seinen Ursprung nicht im Haus der Großeltern und Eltern, sondern in harter und regelmäßiger Arbeit. Verantwortung lässt sich nicht länger hinter elterlichen Türen verbergen, sondern prallt bildlich wie die Titanic an den Eisberg, welchen man verkörpert. Diese und viele weitere Dinge habe ich in den vergangenen Wochen gelernt und eingesehen. Natürlich ist diese Umstellungsphase noch lange nicht vorbei und es werden mit Sicherheit noch etliche neue Szenarien auf mich zukommen, wo ich alte Gewohnheiten über Bord werfen muss.
Mein Plan für die nähere Zukunft ist simpel aber dennoch komplex. Derzeit will ich meine ersten Erfahrungen in der Berufswelt sammeln. Erstes Geld verdienen, gewisse Arbeitshierarchien kennenlernen und einfach gesagt, erste Arbeitsluft schnuppern. Je nach Wille und Möglichkeiten, werde ich vorerst in der Arbeitswelt bleiben.
Mein Lebensziel, in der Medienbranche tätig zu sein, werde ich aber stetig vor Augen halten. Mit diesem Ziel auch die damit verbundenen Ausbildungen, welche ich absolvieren will und dementsprechende Angebote, welche sich in die Erfüllung meines Zieles hinbewegen.

Bis dann! Tschüssie!

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anchorman wannabe…
02.06.2011

Etwas mehr als eine Woche ist es nun her, dass ich am Weg meiner Weiterbildung einen Schritt weitergekommen bin. Obwohl es etwas objektiver betrachtet, nur ein halber Schritt war. Die Rede ist von der Aufnahmeprüfung meiner Wunschfachhochschule in Wien.
Wie ihr vielleicht wisst, möchte ich “auf

meine alten Tage” Journalist werden. Um diesen Beruf einigermaßen zu erlernen, gibt es natürlich einige Möglichkeiten, in einem journalistisch sehr ausgeprägten Land wie Österreich. Die FH der WKO in Wien bietet auf dem Gebiet der journalistischen Ausbildung ein ziemlich gutes und qualitatives Bildungsangebot, was für Wunschjournalisten wie mich durchaus reizvoll ist. Leider hat Qualität bekanntlich auch ihren Preis. In diesem Falle einen, den man nicht nur mit Geld, sondern auch mit einem ziemlich großen Vorwissen bezahlen muss. Dieses Vorwissen wird in Form des Aufnahmetest ab geprüft.
Das Witzige an der ersten Prüfung ist nur, das zu 70 Prozent kein Studiengang relevantes Wissen abgefragt wurde. Was mich etwas verwundert hat. Statt Walter von La Roche oder Armin Wolf wurde unter Anderem nach Pythagoras und Euklids Lehren gefragt. Doch nicht nur Wissenschaftlich und Mathematisch, auch sprachwissenschaftliche Aufgaben standen am Aufnahmeprüfungsprogramm. Deutsch und Englisch in allen Hinsichten, wurden ab geprüft. Der komplette Test wurde mit Hilfe von Computern mehr oder weniger abgewickelt.
Nach diesem so genannten “allgemeinen Aufnahmetest”, welcher knapp 3 Stunden in Anspruch nahm, wurden die Interessenten für den Studiengang “Journalismus und Medienmanagement” nochmal zu den Tasten gebeten. Der studiengangsspezifische Test war zweiter und letzter Teil des ersten Aufnahmeverfahrens. Zu verfassen waren ein journalistischer Kommentar, sowie eine kurze Einschätzung, warum aus jemandem ein guter Journalist wird. Dieser Teil wurde nochmals mit knapp 2 Stunden veranschlagt.
Alles in allem war ich knapp 5 Stunden in den modernen Räumlichkeiten meiner Wunsch FH. Leider kann ich meine Leistung überhaupt nicht bewerten bzw. einschätzen. Natürlich war ich zu einem gewissen Maß auch ziemlich nervös, schließlich geht es um meine Zukunft. Nun liegt der erste Teil des Aufnahmeverfahrens hinter mir. Insgesamt besteht das Verfahren aus 2 Teilen. Ob ich es in die 2. Runde geschafft habe erfahre ich in knapp 2 Wochen. Im 2. Teil erwartet mich ein weiterer Test sowie ein Gespräch mit der Institutsleitung und führenden Medienvertretern. Es wird auf jeden Fall noch ein harter Weg zum neuen Anchorman der ZIB 2, so viel steht fest.

Sobald sich was neues ergibt im laufe der Tage, lasse ich es euch auf jeden Fall wissen. Bis dahin, drückt mir die Daumen.

Bis dann! Tschüssie!

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