Kategorie "Kochkurs"
Passend für Vegetarier oder den Gemüseliebhaber gibt es diesmal im Kochkurs die Broccolicremesuppe. Ich dachte immer Cremesuppen sind schwer zu machen, doch meine Befürchtungen haben sich überhaupt nicht bewahrheitet. Knapp 35 Minuten dauert diese äußerst leckere Suppe. Also ran an die Töpfe und los gekocht.
Broccolicremesuppe (4 Personen)
Für das Gericht braucht ihr:
- 500g Broccoli (egal ob im Ganzen oder bereits in Röschen)
- 1L Wasser
- 1 Zwiebel
- 30g Butter
- Salz
- Pfeffer
- Muskatnuss
- Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe
- 1 großen Kochtopf
- 1 Pürierstab
(- Ziegenkäse als Beigabe zur Suppe)
Und so wirds gemacht:
Wascht den Broccoli gründlich ab und zerkleinert die große Broccoliknolle auf kleine Broccoliröschen. Auch die Stämme könnt ihr brechen und verwenden. Diese Arbeit könnt ihr natürlich mit den Händen machen. Wenn ihr den Broccoli schön zerkleinert habt, nehmt die Zwiebel und schneidet sie in Würfel. Entweder ihr verwendet einen augenschonenden Mixer oder nehmt das gute alte Messer und eine Taucherbrille zur Hand. Darauf
schneidet ca. 30g Butter von der Butter eurer Wahl ab und werft sie in den Kochtopf. Den Topf bei 3/4 Hitze erwärmen bis die Butter vollständig zerrinnt. Sobald die Butter zerronnen ist gebt die Zwiebelwürfel hinzu. Nun lässt ihr die Zwiebelwürfel schwitzen bis sie eine goldbraune Farbe entwickeln. Auf die goldbraunen Zwiebelwürfel gebt ihr schließlich eure Broccoliröschen. Achtet darauf das eure Röschen wirklich gut im Topf verteilt sind, sodass sie ca. 3-6 Minuten vor sich hin schwitzen können. Verlasst euch aber nicht auf meine Zeitangabe. Am besten Ihr beobachtet die Röschen ständig. Sie verändern auch leicht ihre Farbe und beginnen wirklich optisch auch zu schwitzen.
Wenn eure Broccoliröschen schön schwitzen, dürft ihr Sie mit eurer Hühnerbrühe bzw. Gemüsebrühe und 1 Liter Wasser erlösen. Das Wasser muss nicht unbedingt heiß bzw. warm sein. Dann kocht ihr alles noch einmal auf und lässt es bei mittlerer Temperatur ca. 20 Minuten köcheln.
Nach den 20 Minuten nehmt euren Pürierstab und püriert die Röschen-Zwiebel Mischung zu einer schönen cremigen Suppe. Wenn ihr aber nicht so die cremigen Typen seid, könnt ihr auch ein paar Röschen verschonen und eine etwas rustikalere Suppe genießen. Wenn ihr es nach eurem Geschmack fertigpüriert habt, schmeckt die Suppe noch mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
Und so sieht es dann aus:

Ein Serviertipp ist noch den Würfel Ziegenkäse hinzuzugeben, welchen ihr auch in meinem Bild seht. Schmeckt echt lecker.
Ich wünsche euch gutes Gelingen und Mahlzeit!
Bis dann! Tschüssie!
Nach längerer Zeit hat es mich wieder einmal hinter den Herd verschlagen, um meine Kochkünste für den harten Studentenalltag der bald auf mich zukommt, aufzubessern. Schließlich will ich nicht der klischeehafte Student sein, der sich nur von Fertiggerichten und Dosenfutter ernährt.
Heute im “Sascha-Blog Kochkurs” gibt es ein tolles Rezept womit man als Student jedes Frauenherz gewinnen kann. Ich verrate euch die geheime Kunst des Marmeladekochens.
Um es auch noch etwas extravaganter zu gestallten habe ich heute einen ganz speziellen Marmeladegeschmack gewählt. Zwetschken-Apfel (für die Deutschen unter euch: Zwetschken = Pflaumen).
Zwetschken – Apfel Marmelade
Lässt nicht nur “süße Frauenherzen” sondern auch jedes “Genussfrühstückerherz” höher schlagen. Am besten schmeckt es natürlich mit heimischen Früchten aus den eigenen Gärten. Ihr könnt aber nach Lust und Laune auch Früchte vom Markt oder aus dem Laden verwenden. Beachtet bitte, dass nicht jede Marmelade gleich zubereitet wird.
Zum zubereiten braucht ihr:
- Ca. 1000g frische Zwetschken
- Ca. 500g frische Äpfel
- 1500g Gelierzucker
- Rum
- saubere Marmeladengläser
Und so wirds gemacht:
Hygiene first. Wascht euch zuerst die Hände bevor ihr mit den Früchten hantiert. Daraufhin verpasst ihr den Zwetschken und Äpfeln auch eine Dusche. Achtet darauf das die Früchte schön sauber und NICHT FAUL oder VERSCHIMMELT sind. Nach der Wäsche geht es ab ans Scheiden, Schälen und Entkernen. Für das schneiden empfehle ich ein großes und scharfes Messer zu nehmen. Seid aber dennoch vorsichtig beim Schneiden. Schält die Äpfel und viertelt sie. Schließlich entfernt auch die Kerne jedes Apfels. Dasselbe macht auch mit den Zwetschken.
Wenn ihr mit dem schneiden eurer Früchte fertig seid, nehmt einen handelsüblichen Küchenmixer oder Pürierstab und mixt bzw. püriert die Früchte zu Brei. Wie Fein ihr eure Marmelade mögt müsst ihr bei diesem Vorgang entscheiden. Achtet aber darauf das keine großen Stücke verbleiben.
Wenn ihr euren Brei in gewünschter Feinheit habt, nehmt einen großen Kochtopf und kippt euren Brei hinein. Stellt den Topf auf den Herd und schaltet ihn auf eine ziemlich hohe Stufe. Danach nehmt den Gelierzucker und mischt ihn unter den Brei. Hinzu könnt ihr, wenn ihr möchtet einen Schuss Rum beimischen. WICHTIG! Lasst euren Topf nie aus den Augen und rührt in ständig um, sonst brennt euch die zukünftige Marmelade an.
Während euer Brei langsam zu brodeln beginnt, könnt ihr die Marmeladegläser säubern und öffnen. Nachdem der Brei knapp 4 Minuten während ständigem Umrühren brodeln konnte nehmt eure Gläser und füllt sie mit einer sehr kleinen Menge Rum. Schwenkt den Rum in den Gläsern etwa so, dass sich der Rum gleichmäßig im Glas verteilt. Schließlich schüttet den Rum von den Gläsern in die Verschlusskappen der Gläser um. Daraufhin könnt ihr die Gläser mit dem heißen Brei füllen. Dabei seid besonders VORSICHTIG, da es sehr schnell zu Verbrennungen kommen kann. Zum einfüllen empfehle ich einen kleinen Suppenschöpfer zu verwenden.
Füllt die Gläser bis an den Rand voll. Schüttet den Rum in den Verschlusskappen aus. Verschließt schließlich die Gläser mit den dazugehörigen Verschlusskappen SEHR FEST. Wenn ihr alle Gläser bombenfest verschlossen habt stellt sie für ca. 10 Minuten auf den Kopf.
Nach den 10 Minuten dürft ihr eure fertigen Marmeladegläser umdrehen. Lasst die Gläser auskühlen und lagert sie inzwischen. Bevor ihr ein Glas öffnet lasst es übernacht verschlossen.
Und so siehts dann aus:

Ich wünsche euch gutes Gelingen!
Bis dann! Tschüssie!
Seit heute bin ich zu dieser Spezies mutiert. Also nicht ganz. Seit dem ich nun seit meiner Matura nichts zu tun habe und ich neben meinen Terminen und Erledigungen rund um den “Ernst des Lebens” um die Mittagszeit Zuhause bin wurde ich von meiner Mutter zum Familien Ernährer / Koch degradiert ernannt. Ich muss aber sagen das mir das nichts desto weder doch einiges an Lebenserfahrung und Spaß bereitet. Schließlich muss ich in späterer Folge auch mal selber für mich kochen können, wenn ich irgendwo studiere und eine eigene Wohnung besitze. So hab ich heute dann schon einmal meine erste kleine “Learning by Doing” Kochsession abgehalten. Da dachte ich mir während den Kochschritten das ich aus diesen Erfahrungen die ich mache vielleicht doch eine kleine Blogreihe gestallten könnte. Nun den würde ich einmal sagen das ist der erste offizielle Sascha-Blog “Kochkurs”. Finden werdet ihr den Kochkurs auch als neuen Kategorie-Punkt rechts in der schönen Sidebar.
Nudelfleisch (3 Personen)
Als mein aller erstes Gericht habe ich mir was Schnelles und ganz Einfaches ausgesucht. Nudelfleisch ist ein wirklich leckeres Gericht und mit wenig “Patzerei” im Nu fertig.
Zum zubereiten braucht ihr:
- 500g Penne
- ca. 500g Putenfleisch (in Würfeln)
- 1 Zwiebel
- Majoran
- Paprika Pulver
- Ketchup
- Salz
- Pfeffer
- Essig
Und so wirds gemacht:
Zuerst nehmt ihr eure Zwiebel, schält sie und hackt sie in ganz kleine Würfelchen. Am besten mit einem Küchengerät eurer Wahl. Ich hab leider Keines gefunden, deswegen sah ich nach dem Schneiden der Zwiebel nicht mehr ganz so fröhlich aus. (KLICK MICH!)
Nach dem zerhacken der Zwiebel nehmt ihr eine etwas größere Pfanne und röstet die zerhackt Zwiebel goldgelb an. Wenn ihr wunderbare goldgelbe Zwiebelchen habt ist es an der Zeit einen großen Esslöffel Paprika Pulver, einen guten Schuss Essig sowie Majoran, Pfeffer und Salz hinzuzugeben. Nicht
vergessen immer schön umrühren damit euch nichts anbrennt. Kurz nachdem ihr alles beigegeben habt ist es an der Zeit das in Würfel geschnittene Putenfleisch auch in die Pfanne zu geben. An dieser Stelle ist es dann auch wichtig Wasser in die Pfanne zu gießen damit das Gesamte gut dünsten kann. Ich hab mir als kleine Hilfe ein kleines Glas genommen, es mit Wasser angefüllt und schließlich das Wasser hinzugegossen. Ihr werdet aber merken, dass ihr auch später immer etwas Wasser nachschütten müsst. Wichtig ist immer etwas Wasser in der Pfanne zu haben damit es nicht anbrennt oder zu trocken wird.
Nun könnt ihr noch einen guten Schuss Tomaten Ketchup in die Pfanne beigeben. Auch hier ist es wichtig die Pfanne immer gut durchzurühren. Nachdem ihr das Ketchup auch durchgerührt habt könnt ihr die Pfanne auf eine etwas kleinere Platte ziehen und auf mittlerer Stufe das Fleisch sowie die Beigaben dünsten lassen. Wie gesagt, vergesst nicht immer etwas Wasser in die Pfanne nachzugießen.
Auf der größeren Platte braucht ihr nun einen großen Kochtopf mit warmem Wasser für eure Penne. Für 500g Penne benötigt ihr 5 Liter Wasser. Merke. Die Faustregel für Nudeln aller Art lautet immer: “Für 100g Nudeln benötigt man 1 Liter Wasser”. In unserem Fall somit 5 Liter. Das Wasser im Topf gut salzen und zum kochen bringen. Sobald das Wasser schön am brodeln ist dürft ihr die Penne ins Wasser kippen. In der Regel Kochen die Nudel ca. 10 Minuten bis sie bissfest sind. Ich musste heute knapp 13 Minuten kochen, damit sie “Al Dente” wurden. Mein Tipp ist immer, nach den 10 Minuten jede Minute eine Nudel aus dem Wasser zu heben und zu probieren, solange bis sie einem schmecken. Natürlich sollte man das nicht 20 Minuten lang machen, denn sonst hat man vielleicht keine Penne mehr. Wenn eure Penne dann bissfest sind nehmt einen Sieb kippt die Nudeln hinein und schreckt sie mit kaltem Wasser kurz ab.
Nun ist es an der Zeit das Eine mit dem Anderen zu vermischen. Genauer gesagt die Penne mit unserem Fleisch. Wenn das Fleisch fertig gedünstet und die Nudeln Al Dente und abgeschreckt sind, gebt die Nudeln wieder in den Kochtopf und kippt den Inhalt der Pfanne einfach mit in den Topf. Rührt den gesamten Inhalt mit einem Kochlöffel gut durch und fertig ist euer selbstgemachtes Nudelfleisch.
Und so sieht das dann aus:

Kleiner Serviertipp am Rande: Wenn ihr Parmesan gerne mögt, könnt ihr auch auf euer Nudelfleisch etwas Parmesan streuen. Schmeckt noch besser.
Ich wünsche euch gutes Gelingen.
Bis dann! Tschüssie!
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